Profil

TEST Prof. Dr. Marcus Hußmann

Prof. Dr. Marcus Hußmann

Raum: 3.310

Tel.: 0351 46902-70

E-Mail: marcus.hussmann@ehs-dresden.de

Lebenslauf

Ausbildung und Studium:

  • Ausbildung zum Krankenpfleger in einem Krankenhaus der Maximalversorgung in Hamburg
  • Studium der Sozialpädagogik und Sozialarbeit mit dem Schwerpunkt "Sichtweisen und Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen" an der Evangelischen Fachhochschule Rauhes Haus, Hamburg
  • Ausbildung und Einsegnung zum Diakon
  • Promotionsstudium im Fachbereich Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg
  • Promotion im erziehungswissenschaftlichen Schwerpunkt "Pädagogik bei Beeinträchtigungen der emotionalen und sozialen Entwicklung"


Praxis:

1988 - 2011:
  • Notfallmedizin, med. Regelversorgung und ambulante Pflege
  • Alten-und Behindertenhilfe
  • Schulsozialarbeit
  • Kinder- und Jugendhilfe: Hilfen zur Erziehung, Bahnhofs- und Straßenszenen, Kinderschutz
  • Globalsteuerung, Fachaufsicht und ministerielle Tätigkeit innerhalb einer Hamburger Fachbehörde
  • Lehraufträge, akademische Tutorien und wissenschaftliche Mitarbeit in verschiedenen Schwerpunkten und Forschungsprojekten an der Evangelischen Hochschule Rauhes Haus sowie der Universität in Hamburg

  • seit 2009: Mitarbeit und Leitung in Organisationsentwicklungsprozessen und Großprojekten
  • seit 2011: Professor für Sozialarbeitswissenschaft an der Evangelischen Hochschule Dresden
- von 2013 - 2017: Prorektor an der Ev. Hochschule Dresden


Fort- und Weiterbildungen:
  • Weiterbildung zum Coach (DGfC / laufend / Akademie Remscheid)
  • systemische Organisationsentwicklung (zertifiziert Akademie Remscheid)
  • kreative Konfliktbearbeitung und Konflikttransformation (zertifiziert AGDF)
  • hochschuldidaktische Fort- und Weiterbildungen (laufend)

Mitgliedschaften:
  • Brüder- und Schwesternschaft des Rauhen Hauses, Hamburg
  • Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA)
  • Mitglied im Beirat des Landesarbeitskreises Mobile Jugendarbeit Sachsen e.V.
 

Arbeitsschwerpunkte

Schwerpunkte in Lehre, Forschung und Hochschule:

  • Grundstrukturen und Theorien der Sozialen Arbeit; Membership-Theorie
  • Theorie, Forschung und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe
  • Praxisberatung und Praxisentwicklung
  • Berufsfelder der Sozialen Arbeit
  • Sozialberichterstattung und Jugendhilfeplanung
  • sozialräumliches Handeln
  • Jugendliche in Straßen- und Bahnhofsszenen
  • sozialpädagogische Kasuistik
  • Bildung und Entwicklung bei sozialen und institutionellen Ausgrenzungsprozessen
  • Studienorganisation und Studiengangsentwicklung, Hochschulentwicklung, Qualitätsentwicklung Lehre
  • Hochschuldidaktik

Veröffentlichungen (Auswahl)

In Herausgeberschaft:

  • Membership und soziale Gerechtigkeit. Der Hans-Falck – Reader. (gemeinsam mit Kunstreich, T.) Weinheim und Basel, 2015
  • Soziale Arbeit im Jugendarrest: zwischen Erziehung und Strafe. (gemeinsam mit Redmann, B.). Weinheim und Basel, 2015
  • Schon lange unterwegs – und jetzt: wohin? Reflexionen zu Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Diakonie anlässlich des Wichernjahres 2008 (gemeinsam mit Nauerth, M. und Lindenberg, M.), München 2010

Monographien:

  • „Besondere Problemfälle“ Sozialer Arbeit in der Reflexion von Hilfeadressaten aus jugendlichen Straßenszenen in Hamburg. Münster, 2011
  • Erfolgreich sozial-räumlich handeln. Die Evaluation der Hamburger Kinder- und Familienhilfezentren (gemeinsam mit Langhanky, M. / Frieß, C. / Kunstreich, T.), Bielefeld, 2004

Handbuchartikel:
  • Diagnose und Individualprognose als Kernproblem des Umgangs mit Jugendkriminalität. In: Dollinger, Bernd / Schmidt-Semisch, H. (Hrsg.): Handbuch Jugendkriminalität. Kriminologie und Sozialpädagogik im Dialog. Wiesbaden 2010, S. 335-350
  • Exemplarisches zu einer generativen Methode Sozialer Arbeit (gemeinsam mit Langhanky, M. / Frieß, C. / Kunstreich, T.). In: Kessl, F. / Reutlinger, Ch. / Maurer, S. / Frey, O. (Hrsg.): Handbuch Sozialraum. Wiesbaden, 2005, S. 393-404

Aufsätze:
-  "Verbindlichkeit" als Angriff auf ein "erfolgreich sozial-räumliches Handeln" der Hamburger Kinder- und Familienhilfezentren?! In: FORUM für Kinder- und Jugendarbeit, 2016, 32. Jg.; i.V.
  • "Die machen mehr für Jugendliche". Zur Wirksamkeit der Mobilen Jugendarbeit aus der Perspektive von Nutzer_innen. In: FORUM für Kinder- und Jugendarbeit, 2016, 32. Jg., S. 25-27
  • Vom Eingriff der "Verbindlichkeit" in die "Freiwilligkeit" sozialräumlicher Arbeitsansätze für Familien. Analysen zum schwierigen Diskurs über die Fallzahlensteigerungen im Bereich der Hilfen zur Erziehung. In: Zimmermann, D./Meyer. M./Hoyer. J. (Hrsg.): Ausgrenzung und Teilhabe. Perspektiven einer kritischen Sonderpädagogik auf emotionale und soziale Entwicklung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 2016, S. 33-44 
    - Die Membership-Theorie als Forschungsperspektive. In: Hußmann/Kunstreich: Membership und soziale Gerechtigkeit. Der Hans-Falck – Reader. Weinheim und Basel, 2015
  • "Etwas Neues - das finde ich gut!" Fachgespräch über die Bedeutung des Membership-Konzeptes in der Sozialen Arbeit (gemeinsam mit Rätz, R. / Sünker, H. /  Kunstreich, T.). In: Membership und soziale Gerechtigkeit. Der Hans-Falck – Reader. Weinheim und Basel, 2015
  • Exklusion durch Kriminalisierung Jugendlicher. … oder warum wir es im Jugendstrafrecht weitgehend mit „Unterschichtsjugendlichen“ zu tun haben. In: Redmann/Hußmann: Soziale Arbeit im Jugendarrest. Weinheim, 2015, S. 23-41
  • Die ganze Jugend verschenkt. Erlebnisse von Jugendlichen mit teilgeschlossenen und geschlossenen Unterbringungen. In: Widersprüche, Zeitschrift für sozialistische Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich, Heft 131, 34. Jg., 2014, S. 55-66
  • Zwischen Hilfeunterlassung und gemeinsamer Aufgabenbewältigung - helfendes Handeln aus der Perspektive von Jugendlichen in "besonderen Problemlagen". In: Herz, B. (Hrsg.): Schulische und außerschulische Erziehungshilfe, Bad Heilbrunn 2013, S. 237-245
  • Das handlungstheoretische Konzept der „generativen Wirksamkeit“ als Beitrag zur Kompetenzentwicklung. In: Widersprüche, Zeitschrift für sozialistische Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich, Heft 123, 32. Jg., 2012, S. 123-135
  • Jugendhilfeplanung in Dresden als Prozess. In: CORAX Fachmagazin für Kinder- und Jugendarbeit in Sachsen. Ausgabe 3/2012, S. 10
  • Lern-Lust oder (doch) Hirntoaster? Kasuistik als Grundlage für die Entstehung entwicklungsfördernder pädagogischer Settings. In: Sozialmagazin. Die Zeitschrift für Soziale Arbeit. 2008, 33. Jg., Nr. 9, S. 44-51
  • „Sozialräumlich deuten“ – Sichtweisen auf jugendliche Straßenszenen. In: „Unsere Jugend“, 2007, 59. Jg., Nr. 10, S. 409-414
  • „Jugendliche in der Szene“ – Eine Annäherung an Untersuchungsergebnisse aus rund 30 Jahren Forschung und der Versuch einer sozialräumlichen Sichtweise. In: Herz, B. (Hrsg.): Lern-„Brücken“ für Jugendliche in Straßenszenen. Münster/New York/München/Berlin, 2007, S . 21-46
  • Lehren und forschen unter Ungewissheitsbedingungen – Gedanken über den Prozess einer wissenschaftlich ausgebildeten Professionalität. In: Herz, B. (Hrsg.): Lernen für Grenzgänger. Bildung für Jugendliche in der Straßenszene. Münster, New York, München, Berlin, 2006, S. 131-145
  • Fallverstehen im Kontext niedrigschwelliger und akzeptierender Arbeitsweisen. In: Albrecht, F. / Jödecke, M. / Störmer, N. (Hrsg.): Bildung, Lernen und Entwicklung. Dimensionen professioneller (Selbst-) Vergewisserung. Bad Heilbrunn, 2006, S. 103-110
  • Bildung für Bildungsverlierer. Das Lehr- und Forschungsprojekt „Hirntoaster“. In: FORUM für Kinder- und Jugendarbeit, 2006, 21. Jg., Nr. 1, S. 22-27
  • Alternative professionelle Aktionsmuster Sozialer Arbeit. Eine Reflexion des sozialraumorientierten Handelns der Hamburger Kinder- und Familienhilfezentren aus der Perspektive „moralischer Ökonomien“ des 18. Jahrhunderts (gemeinsam mit Frieß, C.) In: Widersprüche, Zeitschrift für sozialistische Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich, Heft 99, 26. Jg., 2006, Nr. 1, S. 23-37
  • Standards zur Nutzerbeteiligung in sozialen Einrichtungen. (gemeinsam mit Frieß, C.) In: Kerbe. Forum für Sozialpsychiatrie. 2005, 23. Jahrgang, Nr. 3, S. 34-35

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