In der Schriftenreihe der Evangelischen Hochschule Dresden erscheinen seit 2021 in loser Reihenfolge Publikationen zu Forschungsergebnissen, die in Hochschulentwicklungs- und Forschungsprojekten sowie in studentischen Forschungsarbeiten erarbeitet wurden.

 

Heft 2

Weimann-Sandig, Nina (2021): Perspektiven von Familienmitgliedern auf das Wechselmodell. Ergebnisse einer explorativen Untersuchung. Schriftenreihe ehs-Forschung, Heft 2 (2021). nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-764971.

Das Wechselmodell gehört in Deutschland zu denjenigen Betreuungsmodellen, die als Alterntive zum traditionellen Residenzmodell diskutiert werden. Während das Wechselmodell in anderen Ländern bereits rechtlich abgesichert wurde als zu präferierendes Modell nach der Trennung von Eltern, konnte sich Deutschland bislang dazu nicht durchringen. Die Diskussion über das Wechselmodell ist in Deutschland emotional stark aufgeladen und geprägt von den unterschiedlichen Interessen der Lobbyverbände getrenntlebender Väter und Mütter. Um eine Diskussion über elterliche Nachtrennungsfamilien objektiv führen zu können, braucht es deswegen empirisches Datenmaterial. Die vorliegende Studie analysiert die Perspektiven von betroffenen Müttern, Vätern und Kindern auf das Wechselmodell.

 

Heft 1

 

Johanna Schneider, Doreen Weichert (Hrsg.) (2021): PRAxisWIssenschaftsMAster in Kindheitspädagogik und Pflege. Diskurse und Konzeptionen zum berufsbegleitenden Studieren an der ehs Dresden. Ergebnisse des Projekts PRAWIMA (2014-2020)

 

Die vorliegende Publikation stellt die Ergebnisse der Forschungs- und  Entwicklungsarbeit des Hochschulentwicklungsprojekts PRAWIMA (2014-2020) vor. In der sechsjährigen Projektlaufzeit wurden anknüpfend an eine lange Tradition berufsbegleitenden Studierens an der ehs die bereits bestehenden Strukturen zu einer „offenen Hochschule“ weiterentwickelt. Im Zentrum standen die Professionalisierungsanliegen sowie die Studiensituation von Berufspraktiker:innen im Bereich der Kindheitspädagogik und Pflege. Ein Gesamtkonzept  berufsbegleitenden  Studierens  sieht  nun  berufsbegleitende  Studienprogramme bis zum Masterabschluss, systematische Praxisintegration mit dem Konzept der Lernortverknüpfung, flexible Studienorganisationsstrukturen, Anrechnungsformate für beruflich erworbene Kompetenzen sowie passgenaue Beratungs- und Unterstützungsformate vor. Die Elemente erhöhen auf organisatorischer und didaktischer Ebene die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung.