Beziehungsarbeit im digitalen Raum – reflexive Professionalität durch ein Konzept für digitale Lehre fördern

Laufzeit: 01.08.2021-31.07.2024

Projektbeschreibung

Die Studiengänge an der ehs qualifizieren Studierende für die Arbeit in sozialen, personenbezogenen Dienstleistungen. Bislang wird davon ausgegangen, dass die dafür benötigten kommunikativen und sozialen Kompetenzen bevorzugt in Präsenzlehre vermittelt werden sollten, dementsprechend wurde diese an der ehs als prioritär erachtet. Die Corona-Semester mit dem vollständigen Wechsel in die digitale Lehre haben jedoch die Herausforderung und Chance aufgezeigt, auch in digitalen Lehr-Lern-Settings reflexive Professionalität, als Basis der Studiengänge, qualitativ hochwertig zu vermitteln.

Ziel des Projektes ist die Erarbeitung eines Konzeptes für die digitale Lehre, welches die Spezifika von Hochschulen mit sozialen, personenbezogenen Studiengängen in den Mittelpunkt stellt und einen Schwerpunkt auf Beziehungsarbeit im digitalen Raum setzt. Entstehen soll ein transformierbares Konzept, welches auch für andere Hochschulen mit ähnlichen Studiengängen umsetzbar ist. Es wird in sechs aufeinander aufbauenden Arbeitspaketen (AP) erarbeitet, teilerprobt und evaluiert. Die APs beinhalten die Gründung des studentischen Think Tank „ehs Student Change Makers“, die Evaluierung der coronabedingten digitalen Lehre und die Überarbeitung der generellen Lehrevaluation, ein nationales und internationales Scoping, die Zielentwicklung für das Konzept für die digitale Lehre sowie die didaktische Konkretisierung digitaler Lehr-Lernformate einschließlich der (Teil-) Erprobung in allen Studiengängen.

 

Pressemitteilung der ehs

Pressemitteilung des SMWK

Kontakt

Projektleitung

Prof. Dr. Nina Weimann-Sandig (hochschuldidaktische Beauftragte der ehs und Professorin für Empirische Sozialforschung und Soziologie)

E-Mail: nina.weimann-sandig@ehs-dresden.de

Tel.: +49 (0)351-469 02 322