Verbundprojekt D2C2 – Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ Umsetzen :: Competencies Connected

Laufzeit: 01.10.2021-31.07.2024

 

 

Projektbeschreibung

Das Verbundprojekt D2C2 adressiert vier Herausforderungen von zehn sächsischen Hochschulen sowie der BA Sachsen: (1) digitale Kompetenzen von Studierenden in der grundständigen Lehre entwickeln, (2) didaktisch fundierte digitalisierte Werkstatt- und Laborarbeit ermöglichen, (3) den didaktisch fundierten Einsatz eines OER-Aufgabenpool für Mathematik als Grundlagenfach etablieren und (4) ein gemeinsames didaktisches, technisches und rechtliches Verständnis für digitale Prüfungen schaffen.

Dies wird in sechs “fachspezifischen Professional-Learning-Communities” umgesetzt: Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Psychologie (Psychotherapie), Gesundheits-/Sozialwesen und Kunst/Gestaltung.

Um die Digitalisierung des Lehrens und Lernens in den Disziplinen zu realisieren, wird konsequent und umfassend auf die Ansätze “Students as Partners” und “Scholarship of Teaching and Learning” gesetzt.

Die Gesamtkoordination liegt beim Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS). Die Prorektor:innen der HDS-Leitung bilden den Lenkungskreis. Der Wissenschaftliche Beirat des HDS und der Arbeitskreis E-Learning der Landesrektorenkonferenz Sachsen bilden den Projektbeirat.

Koordination:

Hochschuldidaktisches Zentrum Sachsen


Pressemitteilung des HDS

Pressemitteilung des SMWK

Ziele

© Dr. Julia Franke, Gesine Wegner; (TU Dresden/ZiLL)

 

 

Evidenzbasierte Lehrentwicklung:

  • sachsenweite Vernetzung von Lehrpersonen eines Fachbereiches
  • Identifizieren von fachspezifischen Herausforderungen
  • Entwicklung von fachspezifischen Weiterbildungsangeboten für Dozierende
  • Erprobung, Evaluation und Weiterentwicklung von Lösungsideen
  • Veröffentlichung von Erfahrungen und erprobten Lösungen

Sächsisches Hochschulnetzwerk - GESUNDHEIT und SOZIALES

© Unsplash/Conny Schneider
© Pixabay
© Pixabay

Im sächsischen Verbundprojekt „Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ Umsetzen :: Competencies Connected (D2C2)“ entstehen fünf fachspezifische hochschulübergreifende Netzwerke, sogenannte „fachspezifische Professional Learning Communities“ (fPLC), als Inkubatoren für digitale Innovationen in der Hochschullehre. Eins der fünf Netzwerke wird im Bereich Gesundheits- und Sozialwesen angesiedelt. 

 

Was ist das Netzwerk Gesundheits-/ Sozial­wesen?

Das Netzwerk wird Lehrende und Studierende aus den Bereichen Gesundheits- und Sozialwesen bedarfs­orientiert, hochschulübergreifend und sachsenweit zu fach­licher Vernetzung und Kooperation zusammenbringen. Die organisatorische und inhaltliche Ausgestaltung erfolgt in enger Abstimmung der koordinierenden Projektmitarbeiterin im Projekt D2C2 mit den interessierten Lehrenden und Studierenden des Netzwerkes.

 

Wozu dient das Netzwerk Gesundheits-/ Sozial­wesen?

Ziel ist ein regelmäßiger fachspezifischer Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden im Netzwerk mit dem Gegenstand digitalen Lehrens und Lernens. Neben allgemeinen Themen und der Vernetzung zu Lehre, Forschung und Transfer können auch spezifische Herausforderungen bearbeitet werden. Das Netzwerk schafft einen Raum, in dem Lehrende und Studierende gemeinsam

  • fachspezifische digitale Lehr-Lern-Konzepte, insbesondere für die Grundlagenausbildung sowie
  • Lehr-Lern-Konzepte zur Förderung digitaler Kompetenzen der Studierenden in der grundständigen Lehre entwickeln,
  • digitale Prüfungsaufgaben und -formate erstellen
  • und dabei die eigene Lehre in Lehrprojekten beforschen können.

 

Was bringt mir das Engagement im Netzwerk Gesundheits- und Sozialwesen?

  • Als Lehrende:r profitieren Sie vom fachlichen Austausch mit Kolleg:innen zu Themen aus Lehre und Forschung.Sie können die Netzwerkarbeit für die Konzeption und Erprobung digitaler Lehr-Lern-Konzepte gemeinsam mit Kolleg:innen und Studierenden nutzen.
  • Durch die Zusammenarbeit mit Studierenden können Sie Ihre Lehre stärker auf deren Bedarfe ausrichten und die Teilhabe der Studierenden im Hochschulkontext fördern.
  • Sie finden Kolleg:innen, mit denen Sie auch über die Lehre hinaus zusammenarbeiten können, z. B. bei der Beantragung gemein­samer Forschungsprojekte.
  • Sie können die im Netzwerk erarbeiteten Konzepte oder Materialien für Ihre eigene Lehre und Forschung nutzen.
  • Im Rahmen des Projektes D2C2 entstehen Workshop-Angebote, Publikationen, konkrete Anwendungen, die beispielsweise digitale Kompetenzen der Studierenden fördern, und Handreichungen für Lehrende zur Digitalisierung der Hochschullehre, die Sie verwenden können.

 

 

Wie werde ich Teil des Netzwerks Gesundheits- und Sozialwesen?

Kontaktieren Sie:

Projektleitung

Prof. Dr. Nina Weimann-Sandig (hochschuldidaktische Beauftragte der ehs und Professorin für Empirische Sozialforschung und Soziologie)

E-Mail: nina.weimann-sandig@ehs-dresden.de

Ansprechpartner fPLC Gesundheit/ Soziales:

Markus Lohse (Hochschule Mittweida)

E-Mail: lohse@hs-mittweida.de

Bei Anmeldung teilen Sie uns bitte auch mit, in welchen fachspezifischen Netzwerken/Arbeitskreisen/Communities Sie bereits aktiv sind. Sind diese auf Ihre Hochschule beschränkt oder sind es sachsenweite, nationale oder internationale Austauschformate?

Für Fragen

zum digital gestützten Lehren und Lernen an der Evangelischen Hochschule Dresden wenden Sie sich gern an:

Julia Kleppsch (M.A.)

Telefon: +49 351 46902-394

E-Mail: julia.kleppsch@ehs-dresden.de

 

 

Finanzierung

Das Verbundprojekt D2C2 wird im Rahmen der ersten Förderrunde "Hochschullehre durch Digitalisierung stärken. Präsenzlehre, Blended Learning und Online-Lehre innovativ weiterdenken, erproben und strukturell verankern" durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre finanziert.

Die „Stiftung Innovation in der Hochschullehre“ engagiert sich seit 2021 bundesweit für Innovationen in Studium und Lehre. Dafür fördert sie Projekte an einzelnen Hochschulen oder Verbundvorhaben. Zudem schafft die Stiftung Vernetzungsangebote für Gestalter:innen der Lehre, stärkt den Wissenstransfer und fördert den Austausch über Projektergebnisse, Erfolge und Herausforderungen. Sämtliche Mittel dieser neuen Wissenschaftsinstitution werden von Bund und Ländern zur Verfügung gestellt.