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Der Beitrag der Evangelischen Hochschule Dresden für die Sozialwirtschaft in Sachsen - Absolvent_innen-Studie

Diese empirische Studie ist Teil einer umfassenderen Untersuchung zum „Beitrag der Evangelischen Hochschule Dresden (ehs) zur Sozialwirtschaft in Sachsen“

Laufzeit: April 2014 - Oktober 2014


Ausgangssituation

Die ehs bildet seit über 20 Jahren akademische Fachkräfte in den Berufsfeldern Soziale Arbeit, Frühkindliche Erziehung und Bildung sowie Pflegewissenschaften/-management aus. Zum Berufsverbleib der Absolvent_innen stehen kaum belastbare Daten zur Verfügung. Diese stellen jedoch – gemeinsam mit einer vergleichenden Bewertung der Ausbildungsleistung der Hochschule – eine unverzichtbare Grundlage dar zur Einschätzung ihres „Beitrages der ehs zur Sozialwirtschaft in Sachsen“.

Frage-/ Zielstellung

Die Absolvent_innnen-Studie bildet den ersten Teil einer umfassenderen Untersuchung zum „Beitrag der ehs zur Sozialwirtschaft in Sachsen“. Der Studie liegen folgende Untersuchungsfragen zugrunde:

1. Wie hoch ist die Ausbildungsleistung der ehs prozentual zur Gesamtzahl der Fachkräfte in den Bereichen Soziale Arbeit, Elementarpädagogik und Horterziehung (inkl. Kindheitspädagogik), Pflegewissenschaft und –management in Sachsen?

2. Wie viele der Absolvent_innen der ehs sind nach Studienabschluss bei konfessionellen Trägern und Institutionen angestellt worden und wie viele bei nichtkonfessionellen?

3. Wo (Staat, Bundesland) sind die (deutschen und ausländischen) Absolvent_innen nach ihrem Studienabschluss verblieben?

4. Gibt es Qualifizierungsbedarf unter den Absolvent_innen?

Die Ergebnisse der Studie sollen über die Beantwortung der genannten Fragen hinaus vertiefte Informationen zum weiteren Berufsverbleib und zum konkreten Qualifizierungsbedarf der Absolvent_innen und damit Anhaltspunkte für die Hochschulentwicklung geben.

Konzeption und Methoden

Die Studie ist quantitativ angelegt und untersucht:

1. die Ausbildungsleistung der ehs im Vergleich zu anderen sächsischen Hochschulen in vergleichbaren Studienrichtungen sowie bezogen auf die Entwicklung des Fachkräftebedarfs in Sachsen seit 1998 (deskriptiv, unter Einbeziehung statistischen Materials des Statistischen Landesamtes Sachsens, der IAB und der BA) und

2. den Berufsverbleib, die beruflichen Zukunftspläne sowie den Qualifizierungsbedarf der Absolvent_innen aller Studienrichtungen und Abschlussjahrgänge der Hochschule (Online-Befragung).