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Evaluation des Projektes "WATCH"

Evaluation des Projektes „WATCH – Wahrnehmen, Ansprechen, Thematisieren, Coachen, Handeln“. Ein Kooperationsprojekt der Sucht- und Altenhilfe

Laufzeit: Januar 2010 bis Dezember 2013


Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation der von Sucht- und Altenhilfe paritätisch zu realisierenden Entwicklung von Konzepten in der Arbeit mit alten Menschen mit Suchterkrankungen mit den Anliegen. 

Im Kern geht es um die Verbesserung der Betreuung von alten pflegebedürftigen Menschen mit Suchterkrankungen. Dazu nimmt die Evaluation folgende Prozesse in den Blick: (1) Wahrnehmung von Sucht-, Pflegephänomenen sowie deren „Bearbeitungsbedarf“ durch die beteiligten Fachkräfte, die in unterschiedlichen institutionellen und professionellen Settings arbeiten. (2) Kommunikations- und Lernprozesse zwischen den beteiligten Fachkräften unterschiedlicher Disziplinen (bspw. durch die Hospitationen, Fallbesprechungen, gemeinsame Entwicklung des Konzeptes, die Durchführung der Schulungen u.a.). (3) Vernetzung der relevanten Akteure der Region (Informationsnetzwerke) und die Situation der Zugänge zu Hilfen für die Zielgruppe. (4) Die Effekte des Schulungskonzeptes auf Teilnehmergruppen, die in der Entwicklungsphase beteiligt waren und auf neue Teilnehmergruppen. Ziele fallen in den Bereich der Informiertheit und der Vernetzung.  (5) Die Bewertung der Übertragbarkeit des Konzeptes.

Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation werden gerahmt und angeleitet durch die Diskurse um das Altern und Lebensbewältigung, Autonomie und Selbstbestimmung in den Einrichtungen der Pflege und Hilfe; Netzwerkarbeit, lernende Netzwerke und Netzwerkforschung; Organisation und Bedeutungsstrukturen.

Methoden

  • Wissenschaftliche Begleitung: Projektmanagement, Netzwerkmanagement
  • Ethnografische Methoden: teilnehmende Beobachtungen von Projekttreffen, Hospitationen/ Fallberatungen, Schulungen
  • Problemzentrierte Interviews
  • Standardisierte Befragung zur Organisations- und Netzwerkanalyse