Aktuelles

Wertschöpfung durch Wertschätzung

Das Projekt "Kulturelle Vielfalt als Impuls für Entwicklung und Wachstum: Wertschöpfung durch Wertschätzung" der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen (KFHNW) wurde am 7. Dezember 2006 in Dresden und am 13. Dezember 2006 in Köln mit der Konstituierung der Lern- und Arbeitsgruppen eröffnet.

Laufzeit: Oktober 2006 bis März 2008


Erstmals nehmen dann je über 20 Mitglieder der in Dresden/Sächsische Schweiz und Köln angesiedelten ProjektpartnerInnen, aus den Bereichen Wirtschaft/Wirtschaftsverbände/ Beratung und Bildung/Selbstorganisation, ihre Arbeit auf.

Inhalte

Bis Ende 2007 werden beide Projektgruppen in Dresden und Köln Wertschöpfung durch Wertschätzung im lokalen Raum erproben. Grundannahme des Projekts ist, dass Integration keine einseitige Anforderung an MigrantInnen und Zuwanderer ist, sondern auch einen Impuls an die deutsche Gesellschaft enthält, sich zu wandeln. Durch wertschätzende Formen und dialogorientierte Verfahren sollen bislang unterbewertete interkulturelle Basiskompetenzen bei jungen Frauen mit Migrationshintergrund gezielt als Ressource für die Erschließung und Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen eingesetzt werden.

Die Reflexions- und Projektarbeit der regionalen Arbeitsgruppen wird durch in interkultureller Arbeit und in Fragen der Prozessbegleitung erfahrene Expertinnen und Experten moderiert, die der Deutschen Gesellschaft für Supervision e.V. (DGSv) angehören. Die Akteurinnen und Akteure der Kölner und der Dresdner Projektgruppe werden das Verfahren Wertschöpfung durch Wertschätzung (WdW) mit regionalem Bezug entwickeln und erproben.

Der gesamte Entwicklungsprozess wird durch die Katholische Fachhochschule NW in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (FH) wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Ansatz, Verlauf und erste Ergebnisse sollen im Europäischen Jahr für Chancengleichheit 2007 in einer vergleichenden Ost- West-Präsentation vorgestellt werden. Schließlich soll nach Projektabschluss in 2008 der Transfer des Ansatzes und seiner Philosophie auf andere interessierte Städte, Gemeinden und Landkreise ermöglicht werden.

Zielsetzung

Mit der Untersuchung soll ein Beitrag zur Verbesserung der beruflichen Integration junger Frauen mit Migrationshintergrund geleistet werden.

Methoden

Responsive Evaluation mittels Beobachtung einer Lern- und Arbeitsgruppe (LAG), Interviews von TeilnehmerInnen an der LAG, einer Gruppendiskussion mit jungen Frauen mit Migrationshintergrund.

Publikation

Abschlussbericht, Juni 2008