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Konzepterstellung zur Stärkung, Profilierung und Weiterentwicklung sozialraumorientierter präventiver Angebotsformen der Kinder- und Jugendhilfe in der Landeshauptstadt Dresden

Laufzeit: 1. Januar 2017 - 30. Juni 2017


Zielstellung

Ziel ist, die Ergebnisse der Analysen und Befragung sowie der Good Practice-Recherche in einem Rahmenkonzept zur Stärkung, Profilierung und Weiterentwicklung sozialraumorientierter präventiver Angebotsformen der Kinder- und Jugendhilfe in der Landeshauptstadt Dresden zusammenzuführen.

Ausgangssituation/Hintergrund

Die Landeshauptstadt Dresden sieht sich seit einigen Jahren mit wachsenden Inanspruchnahmezahlen bei den Hilfen zur Erziehung (HzE) und damit einhergehend steigenden Ausgaben für diese Leistungen konfrontiert. Der Blick in die amtliche Kinder- und Jugendhilfestatistik verdeutlicht diese Entwicklung und zeigt darüber hinaus, dass Dresden im Vergleich zur Gesamtentwicklung in Sachsen in weitaus stärkerem Maße von wachsenden Hilfezahlen betroffen ist. Gleichzeitig nehmen präventiv ausgerichtete, sozialraumorientierte Angebote und Einrichtungen eine wichtige Bedeutung für die Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien bei Problemen der individuellen Lebensbewältigung ein.

Konzeption und Methoden

Quantitative Sozialraumanalyse basierend auf dem Planungsbericht zur Jugendhilfeplanung 2012, aktuellen Ergebnissen des Jugendhilfe-planungsprozesses und der Auswertung der Erziehungshilfedaten für Dresden.
Datenerhebung und –auswertung (Qualitative Erhebung, Fokusgruppen und Expert*innenrunden); Analyse der vorhandenen Jugendhilfeinfratsruktur [§§11 – 14, §16]) und systematische Erhebung der ASD-Perspektive für die Stadträume 4, 10 und 14).
Bundesweite Recherche von Good Practice-Beispielen (Fokus: Sozialraumorientierung, Prävention und Vernetzung).