Vortrag und Diskussion Frau Prof. Dr. Margherita Zander (FH Münster) „Armes Kind – starkes Kind?“ Resilienzförderung als (früh-) pädagogisches Konzept


Resilienz (Widerstandsfähigkeit): Noch ein Modetrend? Oder hilfreiches Konzept für die Arbeit mit benachteiligten Kindern?! Was ist eigentlich Resilienz und was kann man da genau fördern? Was hat Armut und Benachteiligung damit zu tun? Müssen benachteiligte Kinder einfach nur lernen, stark zu sein, um im Leben besser zurecht zu kommen? Und was hat die Kita eigentlich damit zu tun? - Der Vortrag von Frau Prof. Zander hat hierauf Antworten geben.

21.11.2013, Evangelische Hochschule Dresden


Frau Zander, die zu den renommiertesten deutschen ExpertInnen gehört, hat sich theoretisch und praktisch mit dem Thema Resilienzförderung in der Kita auseinandergesetzt. Sie skizzierte in ihrem Vortrag die Grundlagen eines Resilienzkonzeptes, stellte Leitlinien der Resilienzförderung vor und berichtete über Erfahrungen in der praktischen Umsetzung des Konzeptes im elementarpädagogischen Bereich. Einen besonderen Fokus richtete sie dabei auf Kinder, die in Armutsverhältnissen aufwachsen.

Folgende Fragestellungen standen als thematischen Schwerpunkte im Vordergrund:

  • Inwieweit kann spürbaren Auswirkungen von materieller und immaterieller familiärer Armut durch die Förderung der „seelischen Widerstandsfähigkeit“ dieser Kinder begegnet werden?
  • Welche Rolle kommt hierbei der öffentlichen Kindertagesbetreuung zu?
  • Was braucht es, um Resilienz zu fördern?

Diese Veranstaltung stellte ein Angebot des Handlungsprogramms „Aufwachsen in sozialer Verantwortung“ der Landeshauptstadt Dresden und des Kompetenz und Beratungszentrum an der Arbeitsstelle für Praxisforschung, Beratung und Entwicklung (Apfe). 

Wir bitten um Anmeldung per E-Mail über silke.stoecker@apfe-institut.de.

Vortrag zum Download

Zander, M., 2013: „Armes Kind – starkes Kind?“ Resilienzförderung als (früh-) pädagogisches Konzept. Dresden: Evangelische Hochschule Dresden.