Der Aktionsplan Kita² sieht für Kitas, die überwiegend mit Kindern und Familien in sozial belasteten Lebenslagen arbeiten, deutlich erhöhte Ressourcen vor. Die formative Evaluation begleitet diese Interventionen und untersucht programminterne Handlungszusammenhänge und Wechselwirkungen. Die Ergebnisse dienen der Programmbegleitung und –entwicklung. 

Laufzeit: 01.04.2019 - 31.12.2020


Der Aktionsplan „Erweiterte Ressourcen Kita²“ ist Teil des kommunalen Handlungsprogramms „Aufwachsen in sozialer Verantwortung“, mit dem die Stadt Dresden gezielt auf lebenslagenbedingte Risiken beim Aufwachsen von Kindern reagiert. Das Programm wird seit 2009 in der Praxis umgesetzt und durch das Kompetenz- und Beratungszentrum (KBZ)  weiterentwickelt und begleitet.

 

Der nun aufgelegte Aktionsplan sieht für 13 ausgewählte Kitas im Handlungsprogramm besondere Ressourcen vor, u.a. die Verdoppelung von Personal, und ist auf zehn Jahre angelegt. Die formative Evaluation untersucht mit qualitativen Methoden die Prozesse, die durch die Interventionen ausgelöst werden und hat die Aufgabe, zum Gelingen des Vorhabens beizutragen. Parallel führt das Berliner Institut PädQUIS eine summative Evaluation durch.

 

Die Evaluation des Aktionsplans kann an die Evaluation des Handlungsprogramms (2013 bis 2015 am ZFWB) anknüpfen und bietet damit eine herausragende Gelegenheit, die Entwicklung und Qualifizierung eines kommunalen Programms über seine Fortschreibungen hinweg wissenschaftlich zu untersuchen und damit einen Beitrag zur Programmforschung im Bereich ressourcen- und differenzorientierter Programme leisten zu können.

 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

 

Sylvi Sehm-Schurig
E-Mail: sylvi.sehm-schurig@apfe-institut.de

Tel.: +49 (0)351-469 02 493

 

 

 

Gefördert durch

Landeshauptstadt Dresden