Dritter Lernort Simulationslabor

Herzlich willkommen im Simulationslabor (SimLab) der Evangelischen Hochschule Dresden!

 

Das SimLab wurde im Wintersemester 2021/2022 in Betrieb genommen.

Am 08. Juli 2022 fand die feierliche Eröffnung des Simulationslabor statt. 


Das Team im Simulationslabor Pflege:

Wir freuen uns über reges Interesse am Simulationslernen und an den Räumlichkeiten in der Gerokstraße.

 

Alle Anfragen rund um die Themen Simulationslernen und Simulationslabor senden Sie bitte an diese Adresse:

SimLab.Pflege@ehs-dresden.de

 

 


Simulationslernen

Bei einer Simulation handelt es sich um eine geschaffene „reale Welt“.

Ziel des Simulationslernens ist es, die berufliche Handlungskompetenz zu stärken und die Sicherheit der pflegebedürftigen Menschen in der realen Versorgung zu erhöhen. Fehler sind im geschützten Rahmen des Simulationslernens ausdrücklich erwünscht, denn das Üben in kleinen Gruppen fördert die gemeinsame Lösungsfindung und ermöglicht das Erproben von Handlungsalternativen.

 

 

Foto: Elvira Pippel

Nursing Anne Simulator auf der Intensivstation

 

 

Was bietet das SimLab:

Fünf verschiedene Räume und pflegerische Settings, modernste Technik und realitätsnahe Settings - damit gehört unser SimLab zu den bestausgestatteten Simulationszentren in Deutschland.

Unterschiedlichste Pflegehandlungen können kombiniert und in Fallszenarien trainiert werden.

Die Basis bildet ein„Audio-Video-Debriefingsystems“: damit können Szenaieren vorbereitet (Briefing), simuliert, aufgezeichnet (Video) und nachbesprochen (Debriefing) werden.

Foto: René Heider

Vitalwertekontrolle am Nursing Anne Simulator

An den Simulatoren können z.B. Häute und Perücken der „Puppen“ ausgewechselt und damit verschiedene Alter und Geschlechter dargestellt und Wunden in unterschiedlichen Stadien abgebildet werden. Die Studierenden können Injektionen durchführen oder Medikamente applizieren.


Foto: Elvira Pippel

Studierende beim Training einer Reanimation am Erwachsenenmodell

Lernen im SimLab:

Von der Vorbereitung pflegerischer Handlungen, der Durchführung einzelner technischer Handlungen (Skills) bis hin zur Behandlung eines Menschen mit einer akuten gesundheitlichen Krise oder Simulationen im Bereich Teamtraining kann alles abgebildet werden.

Studierende werden mit realistischen Notfallsituationen in Krankenhaus, Pflegeheim und häuslicher Umgebung konfrontiert und müssen im geschützten Rahmen allein und im Team eine Lösung finden.

Im Inkubator auf der Intensivstation des Simulationslabors wird beispielsweise das Handling mit Frühgeborenen erlernt und der Umgang mit den Sorgen der Eltern geübt.

Professionelle Schauspieler:innen unterstützen als Akteure des Simulationspersonenprogramms an der ehs.

Foto: Elvira Pippel

Training Herzdruckmassage beim Säugling

Die Anleitung erfolgt durch erfahrene Instruktor:innen.

Das Simulationszentrum steht auch zum Selbststudium zur Verfügung. Die Studierenden können Videoaufzeichnungen ihrer eigenen Simulationen zur Nachbereitung nutzen.

OSCE Prüfungen (Objective structured clinical examination) finden ebenfalls im Simulationslabor statt. Bei dieser praktischen Parcoursprüfung werden im Rotationsprinzip mit Hilfe von standardisierten Situationen verschiedene klinisch-praktische Fertigkeiten geprüft.