Die staatliche Anerkennung ist das „Gütesiegel“ (Jugend- und Familienministerkonferenz 2008) einer praxisbezogenen, berufsbefähigenden Qualifikation von Sozialarbeiter_innen und Sozialpädagogen_innen auf der Grundlage eines generalistischen wissenschaftlichen Studiums der Sozialen Arbeit.

Sie bescheinigt den Absolvent_innen die fachliche und persönliche Eignung als Sozialarbeiterin und/oder Sozialpädagogin bzw. Sozialarbeiter und/oder Sozialpädagoge.

Damit war und ist sie die Voraussetzung für die Übertragung hoheitlicher Tätigkeiten an die Berufsgruppe in den Sozialen Diensten der öffentlichen und freien Träger. Darüber hinaus ist die staatliche Anerkennung umfassend rechtlich, z. B. im Dienstrecht, im Datenschutzrecht und im Recht der Erbringung von Sozialleistungen (SGB VIII), verankert.

Absolventinnen und Absolventen einer staatlichen oder staatlich anerkannten Fachhochschule in Sachsen oder der Berufsakademie Sachsen mit Diplom oder Bachelor in den Fachgebieten des Sozialwesens (Soziale Arbeit, Sozialpädagogik) erhalten auf Antrag bei Vorliegen der Voraussetzungen die staatliche Anerkennung.

Die staatliche Anerkennung berechtigt zum Führen der entsprechenden Berufsbezeichnung:

  • Staatlich anerkannte Sozialarbeiterin oder Staatlich anerkannter Sozialarbeiter
  • Staatlich anerkannte Sozialpädagogin oder Staatlich anerkannter Sozialpädagoge

Die Rechtsgrundlagen sind nachfolgend aufgeführt:

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