Bildung und Erziehung in der Kindheit (Bachelor)

Profil des Studiengangs


Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen begleiten, unterstützen und fördern Bildungs-, Entwicklungs- und Lernprozesse von Kindern im Alter von null bis zehn Jahren. Im Mittelpunkt steht die pädagogische Arbeit mit dem einzelnen Kind und mit Kindergruppen, zum Beispiel in Kindertageseinrichtungen. Dabei wird besonders die Lebenswelt der Kinder und ihrer Familien berücksichtigt.

Das Studium der Kindheitspädagogik verbindet die für die berufliche Praxis erforderlichen Aspekte der Erziehungswissenschaften (Pädagogik der Kindheit) mit sozialwissenschaftlichen Perspektiven auf soziale Bedingungen des Aufwachsens sowie der Lebenslagen von Kindern und ihren Familien.

Im Laufe ihres Studiums erwerben die Studierenden eine professionelle, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Erziehungs- und Bildungskompetenz.

Die aktuellen wissenschaftlichen Diskussionen bilden die Grundlage des Studiums. Die Studieninhalte orientieren sich an neueren reformpädagogisch-konstruktivistischen Erziehungskonzepten. Das Studium ist konsequent interdisziplinär, forschungsorientiert und praxisnah ausgerichtet.

Das Studium schließt mit dem Abschluss "Bachelor of Arts" im Studiengang "Bildung und Erziehung in der Kindheit" ab. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten mit dem Abschluss die Urkunde über die „Staatliche Anerkennung als Kindheitspädagogin bzw. Kindheitspädagoge". 

Den Absolventinnen und Absolventen stehen vielfältige berufliche Möglichkeiten offen. Sie arbeiten vor allem in Kindertageseinrichtungen (Kita, Hort) aber auch in Ganztagsschulen, in der Heimerziehung, in der Eltern- und Familienbildung oder in Wissenschaft und Forschung.  


Studienaufbau

Der Studienaufbau ist modular. Die einzelnen Module werden in vier Studienfeldern zusammengefasst:

1. Erziehungswissenschaftliche Grundlagen
2. Sozialwissenschaftliche und sozialarbeitswissenschaftliche Grundlagen
3. Entwicklung, Lernen und Kommunikation
4. Lernort Praxis  

Studium und Praxis parallel im Lernort Praxis

Der Lernort Praxis erstreckt sich über das gesamte Studium und bildet das umfangreichste Studienfeld. Die Studierenden bleiben über fünf Semester in einer Bildungs- und Erziehungseinrichtung. Sie arbeiten dort kontinuierlich mit Kindern, Kolleginnen und Kollegen sowie einer Mentorin oder einem Mentor zusammen und werden so Teil einer Lerngemeinschaft.

Mit dem Studienfeld Lernort Praxis wird im Rahmen einer akademischen Ausbildung ein kontinuierlicher Theorie-Praxis-Transfer gesichert. Dieser ist für die Entwicklung einer theoretisch fundierten, reflexiven Handlungskompetenz bedeutsam.

Modulhandbuch

Die vollständige Übersicht der Studieninhalte befindet sich im aktuellen Modulhandbuch des Studiums.