Profil

TEST Prof. Dr. Nina Weimann-Sandig

Prof. Dr. Nina Weimann-Sandig

Tel.: +49 351 46902-322

E-Mail: Nina.Weimann-Sandig@ehs-dresden.de

Lebenslauf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



seit 2016
Professorin für Empirische Sozialforschung und Soziologie an der Evangelischen Hochschule Dresden

 

2013-2016

Wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut, München

Schwerpunkte: Ausbau der Kindertagespflege, qualitative Entwicklung der Kindertagesbetreuung in Deutschland, demographieorientierte Personal- und Organisationsentwicklung von Fachkräften im Bereich der Kindertagesbetreuung und Altenpflege, Quereinstiegsmöglichkeiten in die Berufsfelder Pflege und Kindertagesbetreuung


2010-2012

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Erwerbslosigkeit und Teilhabe am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg

Schwerpunkte: Exklusion, Gender Studies (v.a. Altersarmut von Frauen), Eingliederung von Langzeitarbeitslosen

2008-2012

Referentin des Direktors am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Nürnberg

- Organisation von Veranstaltungen für Politik und Scientific Community, Konzeption der Sitzungen des wissenschaftlichen Beirats

- Politikberatung von Fachöffentlichkeit und politischen

Gremien zu Fragen der Arbeitsmarktforschung

- Leitung der Arbeitsgruppe Qualitätssicherung, Personal- und

Organisationsentwicklung am IAB

- Leitung der Begleitforschung zur Bilanzierung der

Chancengleichheit in der BRD (im Auftrag des BMFSFJ)

 

 

2005-2008

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl I, Prof. Gert Schmidt

 

Forschungsschwerpunkte:

Soziologie Industrieller Beziehungen, Arbeits- und

Organisationssoziologie (insbesondere am Beispiel der

Automobil- und Zulieferindustrie sowie der Energiewirtschaft), Arbeitsmarktforschung, Stadtsoziologie

 

 

Lehraufträge

 

2005 bis heute

Lehraufträge u.a. zu den Themen Soziale Ungleichheit, empirische Bildungsforschung, Arbeitsmarktforschung, Soziologie der Behinderung, Arbeits- und Organisationssoziologie und qualitative Methoden der Sozialforschung (wird in separater Liste ausgewiesen)

 

 

Promotion

 

 

 

Studium

2000-2005

Abschluss des Promotionsverfahrens (magna cum laude) im Februar 2014

 

Dissertationsschrift zum Thema

Betriebsratsarbeit im Spannungsfeld von Liberalisierung und effektiver Interessensvertretung. Aktivierungspotentiale und Grenzen einer Neugestaltung betrieblicher Mitbestimmung in Stadtwerken. Soziologische Fallstudien.“

 

 

Magisterstudium

an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Fächerkombination:

Soziologie, Politische Wissenschaften

 

Magisterarbeit zum Thema

„Betriebliche Mitbestimmung in ehemals kommunalen Energieversorgungsunternehmen“

 

 

 

1990-2000

Maria-Ward-Schule Nürnberg mit Allgemeiner Hochschulreife

Preise und Stipendien

2006

Förderpreis der Freunde und Förderer des Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrums (SFZ) für eine herausragende Magisterarbeit

 

2005-2008

Graduiertenförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung

 

2002-2004

Grundförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung

Weitere Berufserfahrung
seit 2018 Einzelcoachings und Beratung für Leitungskräfte in Sozialen Dienstleistungsberufen
 
2016-2018 Coaching und Workshops für Leitungskräfte der Kindertagesbetreuung (Metropolregion Nürnberg) zu den Themen gesundheitsorientiertes Führen und demographieorientierte Personalentwicklung
 

2017-2018          Coaching für Führungskräfte des Jugendamtes der Stadt Nürnberg

seit 2016

Consultant für die Weltbank, Washington D.C., USA

2008



2004

Betriebsratscoach und Mediatorin bei der infra fürth gmbh

Freiberufliche Mitarbeiterin der Stadt Fürth, Konzeption und Organisation der Ausstellung „1954 – Zwei Fürther in Bern“

2005

Freiberufliche Mitarbeiterin der Stadt Fürth, Konzeption und Organisation der Zeitzeugenveranstaltung „60 Jahre Kriegsende in Fürth“

2002-2005

Studentische Hilfskraft am Institut für Soziologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

 

 

Arbeitsschwerpunkte

Empirische Sozialforschung, Soziale Ungleichheit, qualitative Methoden der Sozialforschung (besonders Gruppendiskussionsverfahren und Biographieforschung), Professionalisierung Sozialer Dienstleistungen

Forschungsthemen: Soziale Ungleichheit mit Schwerpunkt Gender, Bildung und Arbeitsmarkt; Professionalisierung sozialer Dienstleistungen; qualitative Sozialforschung

Veröffentlichungen (Auswahl)

Publikationsliste Stand Mai 2020

Empirische Sozialforschung

 

Weimann-Sandig, Nina (2020): Ansätze einer definitorischen Annäherung an den Begriff des „Fachkräftemangels“ im Feld der Kindertagesbetreuung. Hermeneutische Auswertungen von ExpertInneninterviews mit Einrichtungsleitungen. In: Weimann-Sandig, Nina (Hg.) (2020):  Das Forschungsfeld Kita. Köln/Kronach.

Weimann-Sandig, Nina (2020): Das Forschungsfeld Kita – spannend, besonders und herausfordernd. In: Weimann-Sandig, Nina (Hg.) (2020): Das Forschungsfeld Kita. Köln/Kronach.

Weimann-Sandig, Nina (2019): Der Einsatz biographischer Interviews zur Analyse von Quereinstiegsmotivationen. In: Schoyerer, Gabriel (Hg.): Auf dem Weg zum Gegenstand im Forschungsfeld der Kinder- und Jugendhilfe: Methodologische Herausforderungen in der qualitativen Forschung. München, S. 167-181.  

Schmillen, Achim/Weimann-Sandig. Nina (2018): Integrating Biographical Research into Focus Group Discussions. Lessons Learned from a Qualitative Study of Constraints Underlying Gender Disparities in Mongolia’s Labor Market. Washington.

Weimann-Sandig, Nina (2014): Betriebliche Mitbestimmung im Spannungsfeld von Liberalisierung und effektiver Interessensvertretung. Aktivierungspotentiale und Grenzen einer Neugestaltung betrieblicher Mitbestimmung in Stadtwerken. Soziologische Fallstudien. Hamburg.

 

Professionalisierung und Diversität in Sozialen Dienstleistungsberufen/Professionalization and Diversity in the field of Social Services

 

Weimann-Sandig, Nina: Möglichkeiten einer aktivierenden Lehre in Form einer stärkeren Nutzung der Selbststudienzeit durch webinare im berufsbegleitenden Studiengang Soziale Arbeit. Eingereicht bei: Zeitschrift für Hochschuldidaktik.

Weimann-Sandig, Nina (2020): Erkenntnisse narrativer Landkarten zur Neustrukturierung der Entlohnung im Berufsfeld Kindertagesbetreuung - Entgeltbänder als Möglichkeit zur Vereinbarkeit tariflicher Vergütung und leistungsorientierter Entlohnungsmodelle. In: Weimann-Sandig, Nina (Hg.):  Das Forschungsfeld Kita. Köln/Kronach.

 

Weimann-Sandig, Nina (2020):  Care Work und Professionalisierung. In: Schnell, Christine/Pfadenhauer, Michaela (Hg.): Handbuch Professionssoziologie. Themen, Theorien und Forschungsfelder. Wiesbaden.

Fröhlich-Gildhoff, Klaus/Weimann-Sandig, Nina (2019): Studie zur Fachkräftesituation im Feld der FBBE. In: Zeitschrift für frühe Bildung, 9/2020, S. 36-38.

Weimann-Sandig, Nina (2019): Weiterbildung in den Berufsfeldern Kindertagesbetreuung und Altenpfleg. Eine gendersensible Neuausrichtung eines „Frauenberufs“. In: Schlemmer, Elisabeth & Binder, Martin (2019): MINT oder CARE – Eckpunkte einer gendersensiblen Berufsorientierung. Weinheim, S. 236-250.

Weimann-Sandig, Nina (2019): Das Berufsfeld muss attraktiver werden. Gedanken zu einer Neuausrichtung der Tarifstruktur in Kindertageseinrichtungen. In Newsletter Chance Quereinstieg 11/2019. Online: https://www.chance-quereinstieg.de/aktuelles/detailansicht/article/das-berufsfeld-muss-attraktiver-werden/

Weimann-Sandig, Nina/Schneiderart, Götz (2019): Expertise zu Fachkräftebedarfen in der Kindertagesbetreuung im Auftrag des Bundesfamilienministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Berlin.

Grgic, Mariana/Riedel, Birgit/Weihmayer, Lena/Weimann-Sandig, Nina/Wirner, Lisa (2018): Quereinsteigende auf dem Weg zur Fachkraft. Ergebnisse einer qualitativen Studie in den Berufsfeldern Kindertagesbetreuung und Altenpflege. Böckler-Study Nr. 392. Düsseldorf. Online unter: https://www.boeckler.de/pdf/p_study_hbs_392.pdf

Weimann- Sandig, Nina (2017): Die Tarifstruktur muss sich ändern. In: didcata Infodienst. Das Bildungsdossier für Politik und Bildungsverwaltung 04/2017.

Weimann-Sandig, Nina (2017): Im Interview – „Es fehlen 100 000 Kita-Kräfte“. Online erschienen in Mein KitaClub unter http://www.meinekitaclub.de/artikel.php?id=701

Weimann-Sandig, Nina (2017): Führungstandems als Gewinn für alle – Kooperative Personalentwicklung in Kitas. In: Kindergarten heute, das Leitungsheft 3/2017 (10.Jg.), S. 26-29.

Weimann-Sandig, Nina (2017): Quereinstieg in den Pflegeberuf. Chancen wahrnehmen, Herausforderungen thematisieren. In: Zeitschrift Pflegen 1+2/2017, S. 12-15.

Weimann-Sandig, Nina (2017): " Es bleibt die Frage offen, wie Quereinstiegsmodelle dem Qualitätsanspruch des Feldes einerseits und den Lebenslagen der Quereinsteiger/innen andererseits gerecht werden können". In: Newsletter der Koordinationsstelle Chance Quereinstieg Mai/2017. http://www.chance-quereinstieg.de/service/aktuelles/detailansicht/article/es-bleibt-die-frage-offen-wie-quereinstiegsmodelle-dem-qualitaetsanspruch-des-feldes-einerseits-und/

Schoyerer, Gabriel/Weimann-Sandig, Nina/Klinkhammer, Nicole (2016): Kindertagespflege international – Ein vergleichender Blick auf die Systeme in Dänemark, England, Frankreich und Deutschland. In: ZeT (Zeitschrift für Kindertagespflege) Themenheft: Kindertagespflege International (im Erscheinen).

Weimann-Sandig, Nina/ Weihmayer, Lena Sophie /Wirner, Lisa (2016): Quereinstiege in Kindertagesbetreuung und Altenpflege. Ein Bundesländervergleich. Böckler-Study 335, September 2016. http://www.boeckler.de/pdf/p_study_hbs_335.pdf

Weimann-Sandig, Nina/ Weihmayer, Lena Sophie /Wirner, Lisa (2016): Quereinstieg in die Altenpflege. Schmalspurausbildungen oder echte Chance für die Pflege? https://www.dbfk.de/media/docs/download/DBfK-Aktuell/Schmalspurausbildungen-oder-echte-Chance.pdf

Riedel, Birgit/Weimann-Sandig, Nina (2016): Fachkräftebedarfe in sozialen Dienstleistungen. Herausforderungen und Perspektiven. Eine Rezension zur gleichnamigen interdisziplinären Konferenz. http://www.soziopolis.de/vernetzen/veranstaltungsberichte/artikel/fachkraeftebedarfe-in-sozialen-dienstleistungsberufen-herausforderungen-und-perspektiven/

Schoyerer, Gabriel/Weimann-Sandig, Nina/Klinkhammer, Nicole (Hrsg.) (2016): Ein internationaler Blick auf die Kindertagespflege. Deutschland, Dänemark, England und Frankreich im Vergleich. Reihe: DJI-Fachforum Bildung und Erziehung. Band 12. München: Verlag Deutsches Jugendinstitut.

Riedel, Birgit/Schoyerer, Gabriel/Weimann-Sandig, Nina (2016): Lessons to learn - Ländervergleich und Ausblick für Deutschland. In: Schoyerer, Gabriel/Weimann-Sandig, Nina/Klinkhammer, Nicole (Hrsg.): Ein internationaler Blick auf die Kindertagespflege. Deutschland, Dänemark, England und Frankreich im Vergleich. Reihe: DJI-Fachforum Bildung und Erziehung. Band 12. München: Verlag Deutsches Jugendinstitut, S. 167-191.

Weimann-Sandig, Nina/Schoyerer, Gabriel (2015): Family Day Care in Germany – the gap between vision and reality": Journal of Early Childhood Education Research 4(1), 2015.

Schoyerer, Gabriel/Weimann-Sandig, Nina (2015): Untersuchung zur tätigkeitsbegleitenden Ausbildung von Tagespflegepersonen zu ErzieherInnen. Abschlussbericht I zur Stufe 2 des Aktionsprogramms Kindertagespflege. DJI- Graues Material. München.

Schoyerer, Gabriel/Weimann-Sandig, Nina (2014): Auswertung des Expertenworkshops „Offensive Kindertagespflege“. Herausgegeben von der ESF-Regiestelle und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Schoyerer, Gabriel/Weimann-Sandig, Nina (2014): Wissenswertes zur Kindertagespflege. Online-Handbuch des Staatsinstituts für Kindertagespflege. München. http://www.familienhandbuch.de/kita/tagespflege/WasistKindertagespflege.php

 

Geschlechtskonstruktionen, Arbeitsmarkt und Soziale Ungleichheit/Gender, Labour Market and Social Inequality

Weimann, Sandig, Nina (im Erscheinen): Malaysia and its transition process towards more Gender Equality at the labor market. Results from a qualitative study. Asian Journal of Sociology.
Weimann-Sandig, Nina (im Erscheinen): Toward gender equality at the labor market in Cambodia. The World Bank. Washinghton, DC:

Weimann-Sandig, Nina, Wendy Cunningham, Helle Buchhave, Giang Tam Nguyen (2020): Perceptions on Gender Disparities in Vietnam´s Labor Market. Washington D.C. 

Schmillen, Achim Daniel; Tan, Mei Ling; Abdur Rahman, Amanina Binti; Lnu, Shahrul Natasha Binti Halid; Weimann Sandig, Nina (2019): Breaking Barriers: Toward Better Economic Opportunities for Women in Malaysia. World Bank Working Paper 142011. Washington.http://documents.worldbank.org/curated/en/734461569247873555/Breaking-Barriers-Toward-Better-Economic-Opportunities-for-Women-in-Malaysia

Schmillen, Achim/Weimann-Sandig, Nina (2020): Breaking Barriers: Toward Better Economic Opportunities for Women in Malaysia. The World Bank. Washington, DC. Online unter: https://openknowledge.worldbank.org/handle/10986/32476

Schmillen, Achim/Weimann-Sandig, Nina (2018): How to address constraints underlying Gender Disparities in Mongolia’s Labor Market? A Policy Note from the East Asia and Pacific Umbrella Facility for Gender Equality. Washington, DC.

Schmillen, Achim/ Weimann-Sandig, Nina (2017): Perceptions of Precariousness – A Qualitative Study of Constraints Underlying Gender Disparities in Mongolia’s Labor Market. Washington, DC.

Weimann-Sandig, Nina (2013): Altersarmut von Frauen: Warum manche Jahrgänge besonders betroffen sind. In: IAB-Forum 1/2013. Nürnberg, S. 104-109.

Weimann-Sandig, Nina/Osiander, Christopher (2013): Qualifizierung von Arbeitslosen aus dem SGB II. Begrenztes Potenzial für Erziehungsberufe. IAB-Kurzbericht 8/2013.

Pahnke, Andre/Stegmaier, Jens/Weimann-Sandig, Nina (2011): 4. Bilanz zur Chancengleichheit. Im Auftrag des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Berlin.

Pabst Markus, Sandig Christian, Weimann-Sandig, Nina (2009): Ergebnisse der Bürgerbefragung in Fürth. Erlangen.

 

Organisationssoziologie/Organizational Sociology

 

Weimann-Sandig, Nina (2021 i. E.): Die Kita-Konzeption als Instrument der Personal- und Organisationsentwicklung. Organisationstheoretische Perspektiven auf ein wichtiges Instrument sozialer Dienstleistungsberufe. In: Zimmermann, Monika/Sander, Tobias (Hg.): Organisationsentwicklung in der frühkindlichen Bildung. Wiesbaden.


Weimann-Sandig, Nina (2019): Organisationstheorien und ihre Bedeutung für die Kita. In: Christa, Harald (Hg.): Handbuch Organisation und Verwaltung in der Kita. Hürth, S. 377-388.

 

Weimann-Sandig, Nina (2019): Das reflektierende Gespräch als eine Strategie zur Beseitigung kommunikativer Unsicherheitszonen in Kita-Teams. In: Christa, Harald (Hg.): Handbuch Organisation und Verwaltung in der Kita. Hürth, S. 649-616.

 

Weimann-Sandig, Nina (2019): Entwicklung und aktueller Stand der Kindertagesbetreuung in Deutschland. In: Christa, Harald (Hg.): Handbuch Organisation und Verwaltung in der Kita. Hürth, S. 15-36.

Weimann-Sandig, Nina (2013) : Zwischen Bauklötzen und Fachkräftemangel. Warum demographieorientierte Personalentwicklung in KiTas notwendig ist. In: Kindergarten heute, Ausgabe 3/2013. Freiburg.

Weimann-Sandig, Nina (2011): Individual Bargaining – eine neue Kultur der Arbeitsbeziehungen? In: Nach dem Strukturbruch. Neue Perspektiven auf die Gewerkschaftsgeschichte. Neuauflage der Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe Band 1197. Berlin 2011.

Weimann-Sandig, Nina (2010): Individual Bargaining – eine neue Kultur der Arbeitsbeziehungen? In: Nach dem Strukturbruch. Neue Perspektiven auf die Gewerkschaftsgeschichte. Bonn.

Sandig, Christian/Weimann-Sandig Nina (2010): Sammelbesprechung Arbeitspolitik. In: Soziologische Revue Jg. 33, H. 2, S. 217-230.

Weimann-Sandig, Nina (2008): How Fordism shaped the Intellectual and Political Dis-cussion on ‘Modernity’ in Germany during the Weimar Republic Period. In: The ModelT reconsidered. Detroit 2008.

Weimann-Sandig, Nina (2008): Warum werden wir das Auto nicht los? Auswertungeiner Expertenbefragung. In: Canzler, Weert/Schmidt, Gert (Hg.): Zukünfte des Automobils. Aussichten und Grenzen der autotechnischen Globalisierung. Berlin. 

Weimann, Nina (2004): Autowerbung von den 1950er Jahren bis heute. In: Lust am Auto. Landesmuseum Mannheim.

 

Neuer Call for Papers !

Multiprofessionelle Teamarbeit in den Sozialen Dienstleistungsberufen

Chancen – Herausforderungen – Hindernisse

 

Herausgeberband; Herausgeberin: Prof. Dr. Nina Weimann-Sandig, Professur für Empirische Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Professionalisierung Sozialer Dienstleistungsberufe; Evangelische Hochschule Dresden.

 

Call for Papers

 

Für das Handbuch “Multiprofessionelle Teamarbeit in den Sozialen Dienstleistungsberufen” besteht die Möglichkeit, themenrelevante Beiträge einzureichen. Interdisziplinarität ist ein großes Anliegen des Handbuchs. Wir sind interessiert an wissenschaftlichen Beiträgen, die ihr Augenmerk auf die Zusammenarbeit sowie die Führung multiprofessioneller Teams in den sozialen Dienstleistungsbereichen (Soziale Arbeit, Gesundheits- und Pflegeberufe sowie Frühkindliche Bildung und Betreuung) richten. Das Handbuch möchte bewusst von einer reinen Berufsfeldorientierung abweichen und multi-professionelle Teamarbeit im übergeordneten Kontext sozialer Dienstleistungsberufe präsentieren, um ein gegenseitiges Lernen Berufsfelder voneinander zu ermöglichen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszustellen. Zur Einreichung empfohlen sind Artikel aus allen Bereichen der sozialen Dienstleistungen, sehr gerne mit empirischer Fundierung. Auch Konzeptions- oder Strategiepapiere, Best Practice Beispiele oder theoretische Überlegungen zu Professionalisierungs- und Kompetenzdebatten sind willkommen. Die genauen Fragestellungen des Herausgeberwerks sind unten im Detail aufgelistet. Das Handbuch richtet sich sowohl an die Scientific Community als an die Fachöffentlichkeit.

 

 

Einzureichen ist in der ersten Phase ein Abstract von max: 500 Wörtern. Nach positiver Begutachtung ist eine Vollversion von nicht mehr als 20 Seiten abzugeben (Detailvorgaben werden noch vom Verlag gemacht). Deadline für die Einreichung der Abstracts ist der 15.03.2020.

Bitte schicken Sie das Abstract an: nina.weimann-sandig@ehs-dresden.de

Bei Fragen schicken Sie ebenso gerne eine email!

 

 

 

 

Inhaltliche Beschreibung und Schwerpunktsetzung des Herausgeberbandes

 

Multi-Professionelle Teams gewinnen in den sozialen Dienstleistungen zunehmend an Bedeutung. Verantwortlich hierfür sind unterschiedliche Faktoren: einerseits steigt die qualifikatorische Heterogenität von Arbeitsteams aus der zunehmenden Akademisierung an, andererseits sorgen die in den einzelnen Bundesländern initiierten Quereinstiegsprogramme für eine neue Heterogenität der Arbeitnehmenden mit Blick auf Alter, Bildungshintergrund und Herkunft. Andererseits bedingen Neuausrichtungen von Ausbildungsstrukturen (Stichwort „Generalistische Pflegeausbildung“) sowie der Einsatz neuer Bildungskonzepte (Stichwort „Early Childhood Education“, „neue Schulsozialarbeit“) oder neue Organisationskonzepte (Stichworte „Familienzentren“, „Mehrgenerationenhäuser“, „Kinderhospize“) die fachliche Notwendigkeit multi-professioneller Teams. Multi-professionelle Zusammenarbeit stellt dabei in den Sozialen Dienstleistungsberufen kein Novum dar: die Zusammenarbeit unterschiedlichster Professionen zum Wohle von Klientinnen und Klienten hat sich seit Jahrzehnten etabliert. Jedoch haben sich die räumlichen, zeitlichen und fachlichen Strukturen erheblich verändert. Wo früher fachfremde Expertise von außen und sporadisch hinzugezogen wurde, steht heute permanente multi-professionelle Zusammenarbeit an einem Ort im Mittelpunkt. Dies bedeutet für Einrichtungsleitungen wie Arbeitsteams neue Möglichkeiten, aber auch immense Herausforderungen. Professionshierarchien, Kompetenz- und Machtungleichheiten sowie Teamheterogentitäten müssen ebenso bearbeitet wie eine neue kooperative professionelle Haltung geschaffen werden. Multi-professionelle Zusammenarbeit ist kein Selbstläufer, sondern muss aktiv von allen beteiligten AkteuerInnen ausgehandelt und gestaltet werden. Das Handbuch geht dementsprechend folgenden Fragen nach:

 

1)      Welche Möglichkeiten und Strategien gibt es in multi-professionellen Teams, um Machtungleichgewichte und Kompetenzstreitigkeiten zu beseitigen? Welche neuen Kommunikations- und Organisations-, Supervisions- oder Beratungskonzepte braucht es, um die Zusammenarbeit multi-professioneller Teams zu ermöglichen? Ebenso gilt: welche Fallstricke und Herausforderungen gilt es zu meistern?

2)      Welche innovativen Methoden und Instrumente der Personalentwicklung sind geeignet, um multi-professionelle Teams fest in den Einrichtungen zu etablieren und welche erweisen sich als hinderlich?

3)      Welchen Beitrag leisten multi-professionelle Teams zum Entstehen lebendiger Organisationen?

4)      Wie verhalten sich Leitungskräfte zu multi-professionellen Teams und welche Führungskompetenzen braucht es?

5)      Inwieweit tragen multi-professionelle Teams zu einem Abbau von Geschlechterstereotypen und Gender Labeling in den Sozialen Dienstleistungsberufen bei?

6)      Welchen Beitrag leistet die Etablierung multi-professioneller Teams zur Professionalisierungsdebatten und Professionsbestrebungen in den einzelnen Berufsfeldern?

7)      Welche Ansätze gibt es in der Akademisierung der einzelnen Berufsfelder (Curricula, Didaktische Methoden), um Studierende auf die spätere Arbeit in oder das Führen von multi-professionellen Teams vorzubereiten?

 

 

 

Wir freuen uns auf Ihre Einreichung!

Teilnahme an Exzellenzprogrammen und Förderinitiativen

2019-2020: Fellowship  Lehre(n) Dachprogramm, gefördert durch das BMBF, Töpfer Stiftung und Volkswagen Stiftung

Seit September 2019: Mentorship Frauen in der Wissenschaft, gefördert durch die Töpfer Stiftung

Gutachterin Zeitschriften

Academic Journals, Athens Institute for Education and Research. https://www.athensjournals.gr

Ausgewählte Vorträge

Fachvorträge

Weimann-Sandig, Nina. Wilhelm-Löhe-Hochschule Fürth; Dezember 2019: Die generalistische Pflegeausbildung als Herausforderung für Erwachsenenbildung und Personalentwicklung. Gedanken zu einem Kompetenz-Performanzkonzept.

Weimann-Sandig, Nina. Evangelische Akademie Meißen, Veranstaltungsort Kirchberg; Juni 2019: Kinder-undJugendpolitik in einer familiengerechten Kommune. Podiumsdiskussion.

Weimann-Sandig, Nina. Hochschule Darmstadt; Mai 2019: Über die Notwendigkeit einer eigenen organisationstheoretischen Reflektion für soziale Organisationen. Das Beispiel Kindertageseinrichtungen.

Weimann-Sandig, Nina: Betreuungsnotstand in sächsischen Kindertagesenrichtungen? Interview des mdr-Kulturprogramms. Ausstrahlung am 26.4. 2019

Weimann-Sandig, Nina:  22. Europatagung. Internationales Alumnitreffen der Evangelischen Hochschule Dresden und der Hochschule Mittweida; November 2018: Multi-Professionelle Teams in den sozialen Dienstleistungsberufen. Einführende Gedanken aus Sicht der Personal- und Organisationsentwicklung.

Weimann-Sandig, Nina: Hochschule Fulda; November 2018: Methodologie und Datenanalyse in der qualitativen Sozialforschung. 3 Fallbeispiele.

Weimann-Sandig, Nina: Hochschule München; November 2018: Migrationssoziologie und Anknüpfungspunkte für die Soziale Arbeit.

Weimann-Sandig, Nina: FrauenZukunftsKonferenz der GEW; September 2018:  "Die neue Care-Debatte und die pädagogischen Berufe".

Weimann-Sandig, Nina: Fachtag Diakonisches Werk Sachsen; September 2018: "Spieglein, Spieglein an der Wand - wie steht es um die Kindertagesbetreuung in unserem Land?"

Weimann-Sandig, Nina:„Goldstaub - Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe“ - Fachtag der Diakonie; Februar 2018: "Die Kita der Zukunft? Quereinstiege und multi-professionelle Teams".

Weimann-Sandig, Nina: Expertenanhörung im Department for Family Issues der Republik Vietnam. Hanoi; Dezember 2017; “Reconciliation of family and work life – the German example”.


Weimann-Sandig, Nina: ver.di Fachgruppe Erziehungsberufe; Nürnberg, Juli 2017: „Wie muss die Kita der Zukunft aussehen? Multi-Professionelle Teams und Fachkarrieren“.

Weimann-Sandig, Nina: Sächsischer Hochschultag; Dresden; Februar 2017: Kinder, Karriere, Krisenmanagement. „Wie wirken sich neue gesellschaftliche Anforderungen auf unser Familienleben aus?“

Weimann-Sandig, Nina: Bildungsgespräche der CDU Dresden; Dresden; Februar 2017: „Populismus und soziale Ungleichheit.“

Weimann-Sandig, Nina: Antrittsvorlesung an der Evangelischen Hochschule; Dresden: Januar 2017: „Eine Fahrt mit der Transmongolischen Eisenbahn. „Empirische Einblicke in den Zusammenhang zwischen geschlechtsspezifischer Erwerbsbeteiligung und familienpolitischen Leistungen am Beispiel der Mongolei“

Weimann-Sandig, Nina: Empfang der Landtags-SPD; München; Dezember 2015: „Gute Arbeit in der Kita. Was pädagogische Fachkräfte brauchen“.

Weimann-Sandig, Nina: Expertenworkshop zum Qualifizierungshandbuch Kindertagespflege; München; Juni 2015: „Zur Notwendigkeit einer Neuverortung des Berufs- und- Kompetenzbegriffs“.

Weimann-Sandig, Nina/Schoyerer, Gabriel: BMFSFJ-Expertenworkshop: Offensive Kindertagespflege; Berlin; Dezember 2014: „Ausbau der Festanstellungsmöglichkeiten für Tagespflegepersonen“.

Weimann-Sandig, Nina: Deutsche Kinder- und Jugendstiftung; Bad Honnef; Dezember 2014: „Kooperationsmöglichkeiten zwischen Kita und Kindertagespflege“.

Weimann-Sandig, Nina/Schoyerer, Gabriel: Bund-Länder-AG Kindertagespflege; Berlin; Dezember 2013: „Festanstellungsmöglichkeiten in der Kindertagespflege – welche rechtlichen Grauzonen gibt es?“.

Weimann-Sandig, Nina: Bundesagentur für Arbeit, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt; Nürnberg; Oktober 2013: „Fachberatung zum Festanstellungsprogramm in der Kindertagespflege – wo müssen die Jobcenter nachbessern?“.

Weimann-Sandig, Nina: Bundesagentur für Arbeit; Beauftragte für Chancengleichheit  am Arbeitsmarkt; Nürnberg; Juli 2013: „Fachberatung zur Vermeidung von Altersarmut von Frauen. Erwerbsintegration und Kindertagesbetreuung müssen zusammen gedacht werden“.

Referierte Konferenzen/ Scientific Community


Weimann-Sandig, Nina: Athen/Greece, Juli 2020: New Didactics for occupation-accompanying studies- experiences from the field of social work.

Weimann-Sandig, Nina:  Malaysia/Washington/Dresden, April 2020: Online Lecture - Challenges of qualitative gender-based research. Experiences from Gender and Labor Market Access.

Weimann-Sandig, Nina: Berufswahl von Frauen in MINT- und CARE-Berufen; Ravensburg; November 2017: Die Berufsfelder Kindertagesbetreuung und Altenpflege – Frauenberufe im Wandel?

Weimann-Sandig, Nina: Brown Bag Lectures; Dresden; Oktober 2017: “Perceptions of Precariousness – A Qualitative Study of Constraints Underlying Gender Disparities in Mongolia’s Labor Market”.

Weimann-Sandig, Nina: Expertenworkshop am IWAK, Frankfurt am Main; Juni 2016: „Kompetenzentwicklung als Bestandteil der Professionalisierung in sozialen Dienstleistungsberufen?!“

Kalicki, Bernhard/Weimann-Sandig, Nina: Tagung „Fachkräftebedarfe in sozialen Dienstleistungsberufen“ des DJI in Kooperation mit der Alice-Salomon-Hochschule und dem IAB Berlin-Brandenburg, Juni 2016, Berlin: „Reflektion der Professionalisierungsdebatten in Erziehung und Pflege: Gemeinsamkeiten und Unterschiede“.

Weimann-Sandig, Nina/Becker, Lena: Tagung „Soziale und gesundheitliche Dienstleistungsarbeit im Wandel“ der Hans-Böckler-Stiftung, Juni 2015, Hattingen: „Gute Arbeit in der Altenpflege?! Ein Berufsfeld zwischen ethisch-moralischen Ansprüchen und der Realität des Fachkräftemangels“.

Weimann-Sandig, Nina/Jurczyk, Karin: Workshop Beschäftigungsqualität im beruflichen, familiären und betrieblichen Kontext; Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Soziologie; Nürnberg; November 2014 : „Zwischen Betreuungs- und Entgrenzungsgesellschaft. Neue Perspektiven auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“.

Schoyerer, Gabriel/Weimann-Sandig, Nina: DeGEval Jahrestagung; September 2013; München; Arbeitskreis berufliche Bildung: „Rekonstruktive Methoden in der multiperspektivischen Programmevaluation“.

Weimann-Sandig, Nina/ Schoyerer, Gabriel: EECERA 2013; August 2013; Talinn: „Child Day Care in Germany – essential but still on the move“.

Weimann-Sandig, Nina: IJAS Conference 2013; Mai 2013; Harvard University; USA: „Life Biographies of long-term unemployed women in Germany – a qualitative approach“.

Weimann-Sandig, Nina: ICSS International Conference on Social Studies; May 2012; Izmir;“Life Biograpies of elder long-term unemployed women in Germany”.

WALQing Work Life Quality in New and Growing Jobs; October 2012; Sofia: “1-Euro-Jobs in Germany – Chance or Challenge for women?”

Gutachtertätigkeiten

DAAD-Gutachterin
Gutachterin dghd  Kongress 2020
Gutachterin für das Institut für Angewandte Forschung e.V. (IFAF) des Landes Berlin
Externe Gutachterin zur Reakkreditierung von Studiengängen (Soziale Arbeit)

Aktuelle Forschungsprojekte

  •   Leading Researcher for the  World Bank, Washinghton D.C.: Qualitative Research on Gender Inequality in Mongolia, Vietnam, Malaysia, Combodia and Indonesia
 
  • Das Wechselmodell aus Perspektive der Väter

Kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekte:
  • Fachkräftebedarfe in der Kindertagesbetreuung" des BMFSFJ (Kooperationsprojekt mit Prof.Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff, Evangelische Hochschule Freiburg)
  • Gender Inequality at the Vietnamese Labor Market
  • Gender and Labor Market in Mongolia
  •  Quereinstiege in die Berufsfelder Kindertagesbetreuung und Altenpflege (zusammen mit Lena Becker und Lisa Wirner am Deutschen Jugendinstitut München)

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