Einladung: Tagung zur Vereinbarkeit von beruflicher Pflege und Angehörigenpflege

13.09.2019 in den Räumen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Dresden

Wir laden Sie herzlich zur Abschlusstagung des Projektes „Double Duty Carers Deutschland - Verbesserung der Vereinbarkeit von beruflichen und privaten Pflegeaufgaben“  (DDCareD) am Freitag, dem 13. September 2019 in Dresden ein.

 

Das Programm finden Sie hier.

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Bitte melden Sie sich per E-Mail an haubold@htw-dresden.de an.

Sie erhalten eine Anmeldebestätigung.

 

Anmeldefrist: Freitag, den 6. September 2019

 

Die Abschlusstagung richtet sich an:

  • Pflege- und Betreuungskräfte, die auch privat pflegebedürftige Angehörige versorgen (Double Duty Carers)
  • Leitungs- und Führungskräfte in der Pflege
  • Wissenschaftler_innen aus dem Bereich Pflege und Gesundheit
  • alle interessierten Personen



Tagungsort

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Fabricestraße 8

01099 Dresden

   

Was sind „Double Duty Carer“?

Double Duty Carer (DDC) sind eine besondere Gruppe von pflegenden Angehörigen. Als Angehörige von pflegebedürftigen Familienmitgliedern übernehmen sie nicht nur privat Aufgaben in der Begleitung, Versorgung und Pflege, sondern sind gleichzeitig beruflich in der Gesundheitsversorgung tätig, zum Beispiel als Gesundheits- und Krankenpfleger*innen oder Betreuungskräfte.

 

Was sind die besonderen Belastungen für DDC?

Aufgrund ihres beruflichen Wissens werden sie oft mit Erwartungen aus dem familiären Umfeld konfrontiert, die Pflege(-verantwortung) auch für einen pflegebedürftigen Angehörigen zu übernehmen. Sie sollen ihre beruflichen Kenntnisse einsetzen, um die Familie zum Geschehen ausreichend zu informieren und eine gute Qualität in der Pflege und der medizinischen Versorgung für den pflegebedürftigen Angehörigen sicherzustellen.

 

Gleichzeitig sind sie in Arbeitsbereichen tätig, welche durch besondere strukturelle Herausforderungen (z. B. Schichtdienst, Wochenendarbeit) sowie hohe psychische und physische Belastungen gekennzeichnet sind. Diese Anforderungen mit der Angehörigenpflege und mit dem eigenen Erholungsbedürfnis zu vereinbaren stellt die DDC, aber auch deren Arbeitgeber vor große Herausforderungen.

 

Was ist unser Ziel?

Der Austausch zwischen DCCs, Arbeitgeber*innen und Wissenschaftler*innen soll auf der Tagung im Mittelpunkt stehen, um für das Thema zu sensibilisieren. Es werden Forschungsergebnisse zur Situation von DDC in Deutschland sowie entwickelte Unterstützungsmaßnahmen zur Vereinbarkeit von beruflichen und privaten Pflegeaufgaben vorgestellt.

 

Wir freuen uns auf einen interessanten und produktiven Austausch!

 

Ihr Projektteam: Prof. Dr. Thomas Fischer, Prof.‘ in Dr. Anne-Katrin Haubold, Dr. Irén Horváth-Kadner, Pflege-/Gesundheitswissenschaftlerin Kerstin Thümmler, Dr. Heidi Clasen, Dipl.-Wi.-Ing. (FH) Wilhelm Beckmann

 

 

 

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