Weiterbildungsstudium "Beratung" (Master of Counseling)

Die Studieninhalte

Je nach Wahl des Studienschwerpunktes: Psychodynamische Beratung oder Systemische Beratung setzt sich das Studium aus folgenden Modulen zusammen. Die Zentralmodule werden von allen Studierenden absolviert.


Zentralmodule

  • Geschichte und Theorien der Beratung und Seelsorge
  • Beratungsforschung
  • Beratungsmanagement
  • Psychische Störungen und Fallverstehen
  • Supervision   

 

Module im Schwerpunkt: Psychodynamische Beratung

  • Theoretische und methodische Grundlagen Psychodynamischer Beratung
  • Beratung von Einzelnen, Paaren, Familien oder Kindern und Jugendlichen (Lebens-, Paar-, Erziehungs- und Familienberatung)
  • Intra- und interpersonelle Konflikte und Krisen
  • Intervention und Prozesssteuerung bei komplexen Persönlichkeitsstörungen und Traumatisierung
  • Schwangeren- und Schwangerenkonfliktberatung
  • Supervision   

 

Module im Schwerpunkt: Systemische Beratung

  • Theoretische und methodische Grundlagen Systemischer Beratung
  • Erziehungs- und Familienberatung in der Kinder- und Jugendhilfe
  • Beratung und Steuerung komplexer Problemlagen und Hilfesysteme
  • Beratung im Kontext von Traumata und Krisenbewältigung
  • Suchtberatung im Kontext von Familie und Lebensphasen


Praktika während des Studiums 

Während des Studiums ist im Schwerpunkt Psychodynamische Beratung ein Praktikum in einer anerkannten Beratungsstelle erforderlich. Entsprechende Praxisstellen werden vermittelt. Im Schwerpunkt Systemische Beratung muss eine das Studium begleitende Berufspraxis gewährleistet sein.

Reflexion der Berufspraxis 

Die eigene Berufspraxis sowie Praktika sind in das Studium integriert und werden durch Supervision und Selbsterfahrungseinheiten begleitet. Die Modulbeschreibung zum Studiengang enthält eine komplette Übersicht der Studieninhalte.

Anrechnung einer vorhandenen Weiterbildung 

Studieninteressierte, die bereits eine Weiterbildung in Integrierter Familienorientierter Beratung (IFB) oder in Systemischer Beratung bzw. Systemischer Therapie (SG, DGSF) abgeschlossen haben, können sich bereits erworbene Kompetenzen als Äquivalenzleistung mit bis zu 60 CP (entspricht 50% der zu erbringenden Studienleistungen) anrechnen lassen.