Virtuelle Lebenswelten in der Jugendarbeit

Eine Fachveranstaltungsreihe der Landeshauptstadt Dresden (Jugendamt), der Evangelischen Hochschule Dresden und der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Virtuelle Realität ist ein selbstverständlicher Teil der Lebenswelten junger Menschen.

Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit messen dem bislang jedoch noch wenig Beachtung bei.


Die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung – insbesondere die Jugendphase – wird  dadurch geprägt, dass „Social Media“ und virtuelle Realitäten zunehmend alle Teilbereiche des gesellschaftlichen Lebens durchdringen. Die junge Generation wird vielfach als „digital natives“ bezeichnet.

Der Raumbegriff in der lebensweltorientierten Arbeit (Hans Thiersch) muss erweitert und „Social Media“ als Sozialisationsinstanz betrachtet werden.

Wie kann Jugendarbeit unter Einbezug der virtuellen Realität als wirksame Jugendarbeit gedacht werden?

Gleichzeitig sind Prozesse des „digital Divide“ zu beobachten. Der Blick soll deshalb auch auf Ungleichheitsaspekte und den Einfluss einer „digitalen Spaltung“ auf individuelle und gesellschaftliche Entwicklungspotentiale (z.B. kulturelle Abgrenzung und Ausgrenzung) gerichtet werden.

Die Kinder- und Jugendhilfe muss sich mit dieser Situation auseinandersetzen und Lösungen für eine gelingende Unterstützung beim Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen finden.

Die Thematik berührt dabei gleichermaßen die Bereiche der Praxis, der Hochschule und erfordert auch Antworten von politisch Verantwortlichen.

Die Veranstaltungsreihe hat dafür ein Forum zur fachlichen Weiterbildung und zum Austausch geboten.

 

Flyer

 

Folgende Fachtage wurden durchgeführt:

 

 

Vortrag von Frau Prof. Dr. Franziska Wächter

 

Vortrag von Johannes Brock

 

Bericht im Jahrbuch der ehs 2017