Grundzüge und aktuelle Aspekte des Umgangsrechts

Die Umgangsgestaltung mit dem gemeinsamen Kind ist oft einer der Hauptstreitpunkte nach der Trennung von Paaren. Eltern, Großeltern und andere soziale Bezugspersonen haben ein Recht auf Umgang. Wie lässt sich trotz des Elternkonflikts ein kindeswohldienlicher Umgang gestalten? Gibt es ein berechtigtes Interesse des Kindes, ohne Umgang mit dem nichtbetreuenden Elternteil „zur Ruhe zu kommen“? Wie ist die Gefahr der Entfremdung eines Elternteils zu gewichten? Kann Umgang auch nach Kindesmisshandlung, sexuellem Missbrauch, bei Strafhaft oder psychischer Erkrankung eines Elternteils gewährt werden? Was geschieht bei nachhaltiger Umgangsverweigerung durch den betreuenden Elternteil oder das Kind? Unter welchen Voraussetzungen kann im umgangsrechtlichen Verfahren das Wechselmodell angeordnet werden? Welche Folgen ergeben sich daraus? Bei Interesse der Teilnehmenden kann auch ein Ausblick auf aktuelle Entwicklungen des Unterhaltsrechts bei Wechselmodell und erweitertem Umgang gegeben werden. Die Veranstaltung erhellt die Grundzüge des Umgangsrechts und des umgangsrechtlichen Verfahrens. Dabei wird auch auf Wirkungsmöglichkeiten von Jugendamt, Verfahrensbeistand, Umgangspfleger und Sachverständigen eingegangen.

Zielgruppe:

Teilnehmende mit einem (sozial-)pädagogischen, psychologischen oder juristischen Ausbildungshintergrund, Verfahrensbeistände sowie sonstige Interessierte.

Leitung:

Volkmar Kuhn, Richter in einem Familiensenat am Oberlandesgericht Dresden

Seminarnummer
9003-16

Datum
07.09.2018
###ROOM###

Umfang
8 Ustd. (1 Tag)

Kosten
Teilnahmegebühr: EUR 90,00
BdB Mitglieder: ###PRICE_BOARD_REGULAR###
Gebühr (ehs Studierende): ###PRICE_SPECIAL###

Leitung

Volkmar Kuhn

Ort
EHS Dresden

 

Veranstalter
Sofi - Fortbildungen D – Recht und Praxis

Freie Plätze
10

Anmeldeschluss
09.08.2018

Anmeldung
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