Geschwister – ein vernachlässigtes Beziehungsthema

Geschwisterbeziehungen gehören oftmals zu den längsten im Leben!
Sie prägen unsere Kindheit und manche Phasen des Erwachsenenlebens nachhaltig, doch werden sie von der Psychologie weniger beachtet als die Eltern-Kind-Beziehungen. Dazu gehören als emotionale Themen, seit „Kain und Abel“, Abgrenzung, Neid, Eifersucht und Konkurrenz – oftmals bis zum Tod der gemeinsamen Eltern und zu Erbschaftsfragen. – Unsere Stellung als Geschwisterkinder prägt auch unser Verhalten in jeder Gruppe, quasi von der Kita bis zum Altersheim, denn in jeder „Geschwisterkohorte“ werden die alten Wiederholungsmuster angetriggert.

Inhalte:
- Theorie zu Geschwisterbeziehungen sowie Beispiele aus der Literatur
- Selbstbefragung in Kleingruppen: Was habe ich erlebt als Einzelkind oder Geschwisterkind
- die Komplexität von Neid, Eifersucht und Konkurrenz
- Selbstbefragung/ Kleingruppen zum eigenen Verhalten in Gruppen
- zur Theorie des Wiederholungszwanges (S. Freud u. a.)
- Selbstbefragung und positive Ausblicke zur eigenen Geschwistersituation

Zielgruppe:
Sozialarbeiter_innen, Erzieher_innen, Pädagog_innen, Berater_innen, Pfleger_innen, Betreuer_innen und andere Fachkräfte des Sozial- und Gesundheitswesens

Leitung: Astrid v. Friesen, Dipl.-Pädagogin, Gestalt-, Trauma und Paar-Therapeutin

Fortbildungszeiten: 9:00 - 16:30 Uhr

Seminarnummer
9003-120

Datum
04.02.2021
###ROOM###

Umfang
8 Ustd. (1 Tag)

Kosten
Teilnahmegebühr: EUR 110,00
BdB Mitglieder: ###PRICE_BOARD_REGULAR###
Gebühr (ehs Studierende): ###PRICE_SPECIAL###

Leitung

Astrid v. Friesen

Ort
Evangelische Hochschule Dresden (ehs) Dresden

 

Veranstalter
Sofi - Fortbildungen D – Kinder, Jugend und Familie

Freie Plätze
12

Anmeldeschluss
30.12.2020

Anmeldung
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