Der (unbewusste) Wiederholungszwang im Individuum, in Gruppen und Organisationen

Sigmund Freud erkannte vor 100 Jahren unseren Zwang zu Wiederholungen: Wir seien „verdammt“ dazu diese so lange schmerzhaft, selbstquälerisch, destruktiv zu wiederholen, bis sie erkannt, benannt und bearbeitet werden, denn vorher können sie sich nicht auflösen. Anhand von Fallbeispielen (aus meinem unveröffentlichten Manuskript) betrachten wir unterschiedliche Aspekte (z. B. in Gewaltfamilien, destruktive Berufsbiografien und Liebesgeschichten), welche Wucht sie im sozialen Leben entwickeln, welche Gefühlslagen (Ohnmacht, Ausgeliefertsein usw.) sie aufrechterhalten, aber auch, dass die ersten Schritte des Erkennens bereits manche Problemlagen entspannen.

Inhalte:
- zur Theorie des Wiederholungszwanges: Von Freud bis zur Trauma-Theorie
- Selbstbefragung in Kleingruppen: Wiederholungen im Alltag und in Problemlagen
- Wiederholungszwänge in Individuen und deren problematische Folgen
- Selbstbefragung/ Kleingruppen zum eigenen Wiederholungsmuster
- Fallbeispiele zu Wiederholungen in Familien, politisch induzierte, in der 2. und 3. Generation, in der Psychosomatik, Gruppen usw.
- Selbstbefragung und positive Ausblicke

Zielgruppe: Sozialarbeiter_innen, Erzieher_innen, Pädagog_innen, Berater_innen, Pfleger_innen, Betreuer_innen und andere Fachkräfte des Sozial- und Gesundheitswesens

Leitung:
Astrid v. Friesen, Dipl.-Pädagogin, Gestalt-, Trauma- und Paartherapeutin

Fortbildungszeit:
9:00 - 16:30 Uhr

Seminarnummer
9003-121

Datum
22.01.2021
###ROOM###

Umfang
8 Ustd. (1 Tag)

Kosten
Teilnahmegebühr: EUR 110,00
BdB Mitglieder: ###PRICE_BOARD_REGULAR###
Gebühr (ehs Studierende): ###PRICE_SPECIAL###

Leitung

Astrid v. Friesen

Ort
Evangelische Hochschule Dresden (ehs) Dresden

 

Veranstalter
Sofi - Fortbildungen F – Besondere Lebenslagen und Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit

Freie Plätze
12

Anmeldeschluss
18.12.2020

Anmeldung
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