Die Bedeutung von Ritualen für Individuen, Gruppen, Institutionen

Rituale gibt es seit Menschengedenken, doch heute sind sie aus der Mode gekommen, seitdem wir auf Individualismus und Flexibilität setzen bzw. setzen müssen. Rituale können eine große Macht entwickeln: Um im Alltag Kindern, Erwachsenen und Gruppen Halt zu geben, zu entspannen, Identität und Heimatgefühle individuell sowie im öffentlichen Raum zu ermöglichen. Besonders aggressive Gruppierungen bauen ebenfalls auf Rituale der Selbstvergewisserung. Zudem kann man extreme Ausprägungen von Ritualen bei Diät- und Ernährungsfanatikern, Magersüchtigen, in allen Religionen sowie bei Zwangskranken beobachten.

Inhalte:
- fließende Grenzen zwischen Gewohnheiten, Ritualen und Zwängen
- die Mehrdimensionalität von Ritualen
- diverse Rituale zur Abgrenzung vs. Gemeinschaft, Machtdemonstration, ritualisierte Kämpfe, als magische Kulte, Initiationsriten, zur Heilung oder Bestrafung, Fest- und Trauerrituale usw.
- Selbstbefragung zu eigenen Erfahrungen
- Fallbeispiele zu unterschiedlichen Aspekten
- Entwicklung eines neuen Rituals

Zielgruppe:
Sozialarbeiter_innen, Erzieher_innen, Pädagog_innen, Berater_innen, Pfleger_innen, Betreuer_innen und andere Fachkräfte des Sozial- und Gesundheitswesens


Leitung: Astrid v. Friesen, Dipl.-Pädagogin, Gestalt-, Trauma- und Paar-Therapeutin

Fortbildungszeit: 9:00 - 16:30 Uhr

Seminarnummer
9003-122

Datum
18.02.2021
###ROOM###

Umfang
8 Ustd. (1 Tag)

Kosten
Teilnahmegebühr: EUR 110,00
BdB Mitglieder: ###PRICE_BOARD_REGULAR###
Gebühr (ehs Studierende): ###PRICE_SPECIAL###

Leitung

Astrid v. Friesen

Ort
Evangelische Hochschule Dresden (ehs) Dresden

 

Veranstalter
Sofi - Fortbildungen F – Besondere Lebenslagen und Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit

Freie Plätze
12

Anmeldeschluss
14.01.2020

Anmeldung
Die Anmeldefrist für diese Veranstaltung ist leider schon vorbei.

 

 

 


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