Trauma, Traumaberatung und Traumapädagogik

In der Sozialen Arbeit gibt es vielfältige Berührungen zu traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Dabei sind die erlebten traumatischen Ereignisse und ihre Folgen manchmal als herausragende Ereignisse im Leben erkennbar – vielfach sind sie jedoch bereits integraler Bestandteil der Persönlichkeit, des Lebens und des sozialen Kontextes der Betroffenen geworden und sind daher schwer als Traumafolgen zu erkennen. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie im professionellen Kontext traumatisierten Menschen begegnet werden soll. Denn traumatisierte Menschen haben, um das erlebte Trauma zu überstehen, eigene Überlebensstrategien entwickelt. Diese gilt es in ihrer besonderen Art und Auswirkung zu verstehen, um ihnen fachlich angemessen begegnen zu können.

Das Wissen um Wirkung und Folgen von Traumatisierung in der Biographie ist eine Voraussetzung für eine wertschätzende und verstehende Haltung und um der/dem Betroffenen einen sicheren Raum in der Begegnung anzubieten. Die Beschäftigung mit Ressourcen und Resilienzen der Klient_innen und ihres sozialen Kontextes ist dabei ein integraler Bestandteil.

In diesem Seminar werden Grundlagen vermittelt, um Traumata zu verstehen und erkennen zu können. Die Diagnose und die Therapie von Traumata wird am Beispiel der ICD-10 erklärt, Grundregeln für den Umgang mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen werden gelehrt, die Bedeutung von Resilienzen und Ressourcen wird erarbeitet. Die Traumapädagogik als eigene Teildisziplin wird vorgestellt, damit in der Unterscheidung zur Traumatherapie deutlich wird, wie im Kontext der Sozialen Arbeit mit Traumatisierung umgegangen werden kann.

Zielgruppe:

Sozialarbeiter_innen, Psycholog_innen, Erzieher_innen, Theolog_innen, Diakon_innen

Leitung:

Heidrun Girrulat, Gestalttherapeutin, Traumatherapeutin, Syst. Familientherapeutin, Lehrtherapeutin (SG), approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin;

Thorsten Becker, Dipl.-Sozialpädagoge, Supervisor, Systemischer Berater (SG), Dozent der   Beratung i. A. (SG), Vorstand DGTD, zahlreiche Veröffentlichungen zu Trauma und Traumafolgen, Dissoziation, rituelle Gewalt

Registrierung beruflich Pflegender

Für die Teilnahme erhalten Sie 10 Fortbildungspunkte pro Modul für die Registrierung beruflich Pflegender.

Seminarnummer
9003-77

Datum
23.11.2018–24.11.2018
###ROOM###

Umfang
18 Ustd. (2 Tage)

Kosten
Teilnahmegebühr: EUR 200,00
BdB Mitglieder: ###PRICE_BOARD_REGULAR###
Gebühr (ehs Studierende): ###PRICE_SPECIAL###

Leitung

Heidrun Girrulat Thorsten Becker

Ort
EHS Dresden

 

Veranstalter
Sofi - Fortbildungen C – Soziale Arbeit

Freie Plätze
5

Anmeldeschluss
25.10.2018

Anmeldung
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