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Ausschuss für Diversität und Inklusion

Mitglieder

Prof. Dr. Theresa Lempp (Behindertenbeauftragte & Ausschussvorsitzende, beides vertretungsweise WS 2025/2026)

Marlene Hannich (Vertreterin der Verwaltungsmitarbeitenden, Stellvertretende Schwerbehindertenvertreterin)

Prof. Dr. Stefania Maffeis (Beauftragte für rassismuskritische Fragen)

Christoph Müller (Vertreter der Dozierenden)

N.N. (Vertreter:in der Studierenden)

Jessica Burkhardt, Maria Eichner (Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte)

Dina Rosenkranz (Schwerbehindertenvertreterin)

Prof. Dr. Ina Schoenberger (Gleichstellungsbeauftragte)

Irene Sperfeld (Ausländer:innenbeauftragte)

 

Aufgaben des Ausschusses

Der Ausschuss für Diversität und Inklusion ist für alle Mitglieder der Hochschule und des Zentrums zuständig.

Ziel des Ausschusses ist es, Benachteiligungen von Menschen in der ehs auf Grund verschiedener Diversitätsmerkmale zu verhindern und zu beseitigen, Vielfalt und eine Kultur der Menschenrechte zu fördern und aus einer Perspektive der Intersektionalität zu handeln.

 

Im Sinne dieses Ziels wirkt der Ausschuss auf die Verhinderung von Diskriminierungen auf Grund von ethnischer, familiärer, sprachlicher und sozialer Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität, Religion, Weltanschauung, Alter, Attraktivität, körperlicher, geistiger und seelischer Beeinträchtigung etc.

 

Gesetzliche Grundlage: §17 Verfassung der Evangelischen Hochschule Dresden

 

Das Diversitätskonzept der Hochschule ist hier zu finden: Gleichstellung und Diversität

 

Statement zum Deutschen Diversity Tag (Mai 2025)

 

Vielfalt ist Realität. In unserer Gesellschaft, an unserer Hochschule und in den Berufsfeldern, für die wir ausbilden und in denen wir forschen. Angesichts zunehmender sozialer Ungleichheiten und der Bedrohung von Menschenrechten sehen wir uns an der Evangelischen Hochschule Dresden in der Verantwortung, professionelle Perspektiven auf Diversität und Diskriminierung zu stärken gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit und andere Ideologien der Ungleichwertigkeit. Wir stehen ein für Menschenwürde, soziale Gerechtigkeit, Solidarität und demokratische Teilhabe.
Auch wir als Hochschule sind Teil einer Gesellschaft, in der Ausschlüsse und Diskriminierungen wirken. Wir verstehen uns als lernende Institution auf dem Weg zu mehr Diversitätssensibilität. Vielfalt bedeutet für uns mehr als Repräsentation. Sie verlangt Machtkritik, Anerkennung und konkrete Veränderungen in Lehre und Forschung, in der Verwaltung und in allen Feldern, in denen wir tätig sind. Lasst uns miteinander im Gespräch bleiben, voneinander lernen und füreinander einstehen. Für eine Gesellschaft, die Vielfalt lebt und verteidigt.

 

Statement gegen Diskriminierung an der Hochschule (April 2024)

 

Hochschulen sind wie jeder andere gesellschaftliche Bereich nicht frei von Diskriminierung. Als nach Demokratie strebende Bildungsinstitution setzen wir uns entschieden gegen jegliche Art von diskriminierender Gewalt ein, sei sie verbal, digital, physisch, symbolisch und/oder psychologisch. Wir stehen an der Seite von Hochschulangehörigen, die zu Opfern von gewalttätigen Angriffen gemacht wurden. Angreifende Menschen werden mit allen uns zur Verfügung stehenden rechtmäßigen Mitteln aus unserer Hochschule zurückgewiesen. 

 

Leitfaden für diskriminierungssensible Kommunikation an der ehs

 

Der Ausschuss Diversität und Inklusion hat im Auftrag der Hochschulkonferenz unter Einbeziehung der Studierendenperspektive und der Sicht von rassismuserfahrenen ehs-Angehörigen im Sommersemester 2023 einen Leitfaden für diskriminierungssensible Kommunikation an der ehs verfasst. Der Leitfaden legt vorerst den Fokus auf Gender- und rassismussensbile Kommunikation und versteht sich als Instrument, um die Gewalt der Sprache reflektieren und ihr entgegenzuwirken zu können. Das Dokument kann zur Orientierung auf jeder Ebene der Kommunikation an unserer Hochschule benutzt werden: in der Lehre, im Studium, in der Verwaltung, bei der Verfassung von schriftlichen Prüfungen, von E-Mails und Dokumenten, im alltäglichen Umgang miteinander, bei Diskussionen usw. 

Download Leitfaden

 

Sie haben Diskriminierung an der ehs erlebt? Das können Sie tun:

Unterstützung holen...

über die ehs

An der ehs gibt es verschiedene Beauftragte, die Ihnen zur Seite stehen.  

 

Dort können Sie u. a. angeben, was passiert ist und welche Unterstützung und Konsequenzen Sie sich wünschen. 

 

Außerdem können die Beauftragten bei der Einreichung des ehs-internen Meldeformulars unterstützen.

 

Übersicht der Beauftragten

in Ihrem privaten Umfeld:

Vielleicht fühlt es sich erst einmal einfacher an, mit Freund:innen darüber zu sprechen. Manchmal tut es gut, alles in einem geschützten Umfeld zu erzählen.

 

Wenn Sie möchten, können Sie ein Gedächtnisprotokoll anfertigen.

 

Außerdem können Sie

gemeinsam überlegen, was weitere Schritte sein können und ob und welche Unterstützungsangebote Sie nutzen möchten.

über eine externe Beratungsstelle:

Antidiskriminierungsbüro Sachsen

Beratung online, per Telefon oder in Persona

 

Scicomm-Support:

Beratung bei (digitalen) Angriffen und unsachlichen Konflikten im Kontext von Wissenschaft

Eine formale Beschwerde nach dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) einreichen...

 

Falls Sie an der ehs Diskriminierung erfahren haben oder zur Zeugin/zum Zeugen geworden sind, melden Sie das bitte so bald wie möglich! Sie können dieses Formular nutzen, um die Situation zu beschreiben und sich gemäß § 13 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) an unsere Beschwerdestelle zu wenden: Meldeformular

 

Gemäß dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzt (AGG) haben Sie das Recht, sich zu beschweren. Die Beschwerde wird von unserer Gleichstellungsbeauftragten angenommen. Sie können sie per E-Mail kontaktieren: gleichstellung@ehs-dresden.de

oder die Beschwerde anonym in ihren Briefkasten auf der Dürerstraße im 1. OG einwerfen.

Neben den Beauftragten können Sie sich immer auch an diese Beratungs- und Anlaufstellen wenden:

 

Seelsorge und Beratung:

Karin Schwarke, 49 351 46902-387, karin.schwarke@ehs-dresden.de

 

Beratung, Begleitung und Unterstützung im Studium:

Sandro Hänseroth, +49 351 46902-236, sandro.haenseroth@ehs-dresden.de